In Oberpullendorf tut sich was – die Bauarbeiten für das erste stationäre Hospiz im Burgenland sind auf der Zielgeraden! Das neue Hospiz entsteht direkt neben dem Pflegewohnheim Haus St. Peter und der Klinik Oberpullendorf. Bis Ende 2026 soll die Einrichtung fertiggestellt sein und damit eine wichtige Anlaufstelle für schwerkranke und sterbende Menschen bieten, die nicht mehr zu Hause versorgt werden können. Bei einem Besuch der Baustelle anlässlich des Internationalen Hospiz- und Palliativtags wurde deutlich, wie wichtig dieses Projekt für die Region ist, wie auch Landesrat Leonhard Schneemann betonte.

Das Hospiz wird zehn Einzelzimmer beinhalten, jedes ausgestattet mit einem eigenen Balkon und einem Schlafsessel für Angehörige – so können diese in den schweren Zeiten der Erkrankung ihrer Liebsten immer nah sein. Die Gestaltung des Hauses legt großen Wert auf Behaglichkeit und soll sich deutlich von einem Krankenhaus abheben. Ein besonderes Highlight wird der Therapieraum sein, der direkten Zugang zum Garten und zur Sonnenterrasse bietet. Hier soll ein Ort der Ruhe und des Rückzugs geschaffen werden, wo die Patienten in einer angenehmen Atmosphäre begleitet werden können.

Einfühlsame Begleitung und individuelle Betreuung

Das Ziel des neuen Hospizes ist klar: eine einfühlsame Begleitung für schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige. In den letzten Lebensphasen ist es wichtig, die Lebensqualität so hoch wie möglich zu halten. Ein multiprofessionelles Team von rund 25 Fachkräften wird sich um die Patienten kümmern. Diese besondere Betreuung soll die Linderung belastender Beschwerden in den Vordergrund stellen und somit den Menschen Würde und Geborgenheit in ihren letzten Tagen schenken. Besonders erfreulich ist, dass die bestehenden mobilen Angebote in der Hospiz- und Palliativversorgung im Burgenland durch diese neue Einrichtung ergänzt werden.

Im April 2026 fand die Gleichenfeier statt – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Eröffnung. Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig, und die Inbetriebnahme des Hospizes wird für Ende 2026 oder Anfang 2027 angestrebt. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig solche Einrichtungen für die Gesellschaft sind. Hospize sind nicht nur Gebäude; sie sind Orte, wo Menschen in einer schweren Zeit ein Stück Zuhause finden können. Hier wird ganzheitliche Begleitung bis zum Lebensende gelebt, mit einem klaren Fokus auf Pflege und psychosoziale Unterstützung.

In einem Hospiz arbeiten nicht nur hauptamtliche Fachkräfte, sondern auch geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter, die bereit sind, ihren Mitmenschen in einer der herausforderndsten Lebensphasen zur Seite zu stehen. Die medizinische Betreuung übernehmen häufig Hausärzte, die das persönliche Verhältnis zu den Patienten kennen und pflegen. Solche Angebote sind in einer Zeit, in der die Gesellschaft immer älter wird, von enormer Bedeutung.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Das erste stationäre Hospiz im Burgenland wird ein Ort der Hoffnung und des Trostes sein, ein Platz, an dem man die letzten Tage in Würde verbringen kann. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Bauarbeiten weiter entwickeln und was die Eröffnung für die Region bringen wird.