Am Mittwoch, den 25. November 2026, wird im Pfarrheim Mitterkirchen ein ganz besonderer Abend stattfinden. Der Heitere Mundartabend mit Karl Hackl verspricht, ein Highlight für alle Fans der Mühlviertler Mundart und Musik zu werden. Ab 19:30 Uhr dürfen sich die Gäste auf eine unterhaltsame Mischung aus vergnüglichen Gedichten und musikalischen Klängen freuen. Organisiert wird das Ganze vom Katholischen Bildungswerk Mitterkirchen, das mit diesem Event die Mundart hochleben lässt.

Karl Hackl, ein Mann mit Herz und Humor, ist nicht nur ein talentierter Mundartdichter, sondern auch ein engagierter Bürger, der sich seit vielen Jahren für die Kultur in seiner Heimat einsetzt. Geboren am 28. September 1958 in Bad Zell, lebt er dort auch heute noch mit seiner Familie. Als pensionierter Religionslehrer an der HLW Perg hat er Generationen von Schülern geprägt. Sein Engagement in der Pfarre Bad Zell, wo er 33 Jahre im Pfarrgemeinderat tätig war und 20 Jahre als Obmann fungierte, zeugt von seinem tiefen Einsatz für die Gemeinschaft.

Kultur und Mundart im Fokus

Der Abend wird von der talentierten Gertrude Edelmayr auf der Kora, einer afrikanischen Stegharfe, musikalisch begleitet. Das Instrument bringt eine besondere Note in die Veranstaltung und wird sicher für unvergessliche Momente sorgen. Hackls Gedichte sind nicht nur eine Hommage an die Mundart, sondern auch ein Fenster in die Seele des Mühlviertels. Der Mundart-Chronist, seit 1979 aktiv, hat sich mit seinen Arbeiten einen Namen gemacht. Seine berühmten Werke wie „Net traurig, åber wåhr“ und „Net netta nett“ sind Belege seiner Liebe zur Sprache und zur Tradition.

Ein weiterer spannender Aspekt des Abends ist die aktuelle Bewegung zur Digitalisierung der Mundart. Initiativen, die darauf abzielen, die Mundart durch digitale Formate lebendig zu halten, gewinnen an Bedeutung. Veranstaltungen und Projekte, die Gedichte digital aufbereiten und auf Plattformen wie YouTube präsentieren, sind Teil dieser Entwicklung. Diese moderne Herangehensweise soll nicht nur jüngere Generationen an die Mundart heranführen, sondern auch deren Relevanz in der heutigen Zeit unterstreichen.

Ein Abend für die Gemeinschaft

Karl Hackl ist nicht nur ein Preisträger des Hönigpreises, sondern auch ein leidenschaftlicher Verfechter der Mundart als Alltagssprache. Sein Bestreben, die Mundart in Schulen und im öffentlichen Leben zu integrieren, ist ein wichtiger Schritt, um dieses Kulturgut zu erhalten. Der Heitere Mundartabend am 25. November wird nicht nur ein Fest für die Ohren sein, sondern auch ein Zeichen für die Gemeinschaft und die Verbundenheit mit der regionalen Kultur.

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Wer sich für diesen Abend interessiert und ein Teil des Geschehens werden möchte, sollte sich den Termin unbedingt vormerken. Das Pfarrheim Mitterkirchen wird, da sind wir uns sicher, ein Ort voller Lachen, Musik und tiefgründiger Mundart sein. Mit Karl Hackl und Gertrude Edelmayr steht uns ein Abend bevor, der in Erinnerung bleiben wird. Also, auf ins Pfarrheim – denn wer die Mundart liebt, darf sich diesen Abend nicht entgehen lassen!