Krise am grünen Rasen: Ried erlebt den bittersten Nachmittag der Saison
Heute ist der 26.09.2026 und in Ried war der Fussball ganz klar eine Sache für die Gäste. Der zehnte Spieltag der Regionalliga Nord brachte ein spannendes Duell zwischen den Jungen Wikingern Ried und dem SV teampool Seekirchen. Am Ende stand es 0:4 – und das war die höchste Niederlage für Ried in dieser Saison. Ein Spiel, das die Rieder Fans so schnell nicht vergessen werden, aber aus ganz anderen Gründen, als sie sich das gewünscht hätten.
Rund 150 Zuschauer hatten sich ins Stadion verirrt und mussten mit ansehen, wie die Hausherren kaum einen Fuß auf den Boden bekamen. Die Seekirchner waren von der ersten Minute an dominant. Es war Ben Leitenstorfer, der in der 8. Minute die Gäste in Führung brachte – und gleich nochmal in der 30. Minute nachlegte. Ried kam nicht so recht aus den Startlöchern. Ein Dreifachwechsel zur Halbzeit sollte den Rieder Schwung bringen, aber das Gegenteil war der Fall. Der erste Torschuss der Rieder fiel erst in der Nachspielzeit!
Ein Spiel voller Enttäuschungen
Die Seekirchner waren einfach nicht zu stoppen. Aaron Boold Volkert verwandelte einen Elfmeter in der 42. Minute und stellte auf 0:3. Die Rieder Abwehr war nicht nur löchrig wie ein Schweizer Käse, sie schien auch den Glauben an eine Wende verloren zu haben. Der Trainer von Seekirchen, Tomislav Jonjic, war nach dem Spiel voll des Lobes für seine Mannschaft. Die defensive Stabilität und das kontrollierte Spiel seien der Schlüssel zum Erfolg gewesen. Und das letzte Tor, ein schöner Treffer von Sebastian Weinbacher in der 88. Minute, rundete den Nachmittag für Seekirchen perfekt ab.
Ried hingegen muss sich dringend Gedanken machen. Mit dieser Niederlage vertieft sich die Krise – und die Frage, was da eigentlich noch zu retten ist, steht im Raum. Das Publikum, das sich in der Hoffnung auf ein spannendes Spiel versammelt hatte, konnte nur frustriert die Köpfe schütteln. Die Rieder Offensivaktionen waren rar gesät, und wenn sie gekommen sind, dann meist ohne jegliche Gefahr für das gegnerische Tor.
Ein Ausblick auf die kommenden Spiele
In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Rieder aus diesem Tiefschlag lernen können. Die Konkurrenz schläft nicht, und bei einem weiteren solchen Auftritt wird es eng. Die Saison ist noch jung, aber die Zeit drängt, um die Wende herbeizuführen. Vielleicht hilft ein Blick in die eigene Jugend, um frischen Wind in die Mannschaft zu bringen. Die Rieder Fans hoffen auf Besserung und einen anderen Auftritt in den kommenden Spielen.
Die Liga bleibt spannend, und man darf gespannt sein, wie sich die Teams in den nächsten Runden schlagen werden. Ried hat jetzt die Möglichkeit, zurückzuschlagen. Doch der Druck ist groß, und die Nerven liegen blank. Ein Sieg muss her – und zwar schnell! Die Frage bleibt: Können die Rieder die Wende schaffen?
