Heute ist der 18.10.2026 und in Rohrbach-Berg tut sich gerade eine spannende Entwicklung auf. Die Stadtgemeinde plant, eine Selbsthilfe-Basis für den Fall von Stromausfällen im Schulzentrum einzurichten. Das Ziel? Eine zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung schaffen, wenn es mal richtig hart auf hart kommt. Aber wie kam es eigentlich dazu? Nun, die Herren Alois Arnreiter, Georg Klecatsky und Leopold Preining haben ein Konzept erarbeitet und vorgestellt, das sich sehen lassen kann. Wer hätte gedacht, dass unsere kleine Gemeinde solche Weitsicht hat?

Die Selbsthilfe-Basis soll nicht nur Informationen bereitstellen, sondern auch Hilfeersuchen und Notrufe entgegennehmen. Das klingt schon einmal sehr sinnvoll! Außerdem wird Nachbarschaftshilfe koordiniert, was in Krisenzeiten wie einem Blackout Gold wert sein kann. Geplant sind Angebote wie die Betreuung schutzbedürftiger Menschen, Notunterkünfte und sogar Wärmeinseln. Der Standort im Schulzentrum Rohrbach-Berg wurde gewählt, da er über die nötige Infrastruktur und Notstromversorgung verfügt. Das ist einfach perfekt.

Freiwillige gesucht!

Jetzt kommt der spannende Teil: Die Stadtgemeinde sucht freiwillige Mitarbeiter für verschiedene Aufgaben! Ob in der Information, Kommunikation, Betreuung, Erste Hilfe, Verpflegung, Logistik, Sicherheit oder Verwaltung – jeder kann mitmachen. Und keine Sorge, besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Verlässlichkeit und die Bereitschaft zur Mitarbeit sind die Hauptkriterien. Das Beste daran? Alle freiwilligen Tätigkeiten sind über das Land Oberösterreich durch Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Unfallversicherungsschutz abgesichert. Wenn das nicht eine motivierende Einladung ist! Interessierte sind aufgerufen, sich bei der Stadtgemeinde zu melden. Auch lokale Vereine und Organisationen sind herzlich eingeladen, ihre Unterstützung anzubieten. Das Ziel ist, die Selbsthilfe-Basis bis Mitte 2027 einsatzbereit zu machen. Ein ambitionierter Plan, der hoffentlich gut ankommt.

Doch warum ist das Ganze so wichtig? Nun, Stromausfälle sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Extremwetter, Cyberangriffe oder technische Defekte können jeden treffen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt, sich für mindestens 72 Stunden auf solche Situationen vorzubereiten. In den ersten sechs Stunden nach einem Stromausfall sind Sofortmaßnahmen gefragt: Kühlschrank und Gefriertruhe schließen, Wasservorräte sichern und Lichtquellen bereithalten – all das sollte man im Hinterkopf haben.

Nachbarschaftshilfe und Krisenvorsorge

Das Thema Nachbarschaftshilfe kommt dabei ins Spiel – ein zentraler Baustein der Krisenvorsorge. Es ist nicht nur wichtig, sich selbst vorzubereiten, sondern auch die Nachbarn einzubeziehen. Ein einfacher 6-Schritte-Plan kann helfen, Nachbarn für Notfälle zu organisieren. Wer sind die verletzlichen Personen in der Nachbarschaft? Wo können Ressourcen geteilt werden? Diese Fragen sollten geklärt werden. Schließlich sind wir in Krisenzeiten oft aufeinander angewiesen, und professionelle Hilfe ist in den ersten Stunden häufig überlastet. Wenn die Handynetze ausfallen, ist es von Vorteil, einen Kommunikationsplan zu haben, um Informationen auszutauschen.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Gemeinsam können wir viel erreichen. Die Vorteile einer guten Nachbarschaft in Krisen sind klar: Ressourcen teilen, Fähigkeiten bündeln und gegenseitige Unterstützung leisten. Ein starkes soziales Netzwerk kann die psychische Stabilität fördern und dazu beitragen, dass sich jeder in schwierigen Zeiten sicherer fühlt.

In Rohrbach-Berg stehen die Zeichen auf Zusammenarbeit und Mitgestaltung. Die bevorstehende Selbsthilfe-Basis könnte nicht nur eine wertvolle Anlaufstelle sein, sondern auch ein Beispiel für andere Gemeinden. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Initiative entwickeln wird und wie die Bevölkerung darauf reagiert. Vielleicht wird der Schulzentrum-Raum bald zum Ort der Solidarität und des Miteinanders in Krisenzeiten. Wir drücken die Daumen!