Heute ist der 5.06.2026, und in Hallein gibt es einen Ort, der geradezu pulsiert vor Kreativität und einem unerschütterlichen Willen, Kunst für alle zugänglich zu machen: der kunstraum pro arte. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2008 am Schöndorferplatz 5 ist dieser Raum nicht nur eine Galerie, sondern ein lebendiger Treffpunkt für Kunstliebhaber und solche, die es werden wollen. Die aktuelle Ausstellung „Sehnsucht“ von den Künstlerinnen Katrin Huber und Moni K. Huber ist bis zum 13. Juni 2026 zu sehen. Und das Beste daran? Hier braucht man keine Eintrittskarten!

Die 84-jährige Helga Besl, die seit 1991 den Tennengauer Kunstkreis ehrenamtlich leitet, spielt eine entscheidende Rolle in dieser inspirierenden Initiative. Sie hebt hervor, wie wichtig die Zusammenarbeit mit jungen Menschen ist, um frische Ideen und Perspektiven in die Kunstwelt zu bringen. Eine interessante Studie zeigt, dass regelmäßiger Kunst- und Kulturkonsum sogar den Alterungsprozess verlangsamen kann – ein Grund mehr, sich in die Welt der Kunst zu stürzen!

Kunst als Lebensnotwendigkeit

Katrin Huber, 46 Jahre alt, hat nicht nur ein Auge für das Schöne; sie bringt auch eine kritische Stimme in die Diskussion über die Kulturförderung in Österreich ein. Sie äußert Bedenken über die Abhängigkeit des Kulturbetriebs von Ehrenamt und die unzureichende politische Unterstützung. In ihren Arbeiten thematisiert sie Wasser und die Sehnsuchtsorte, die unserer mentalen Gesundheit gut tun. „Kunst ist eine Lebensnotwendigkeit“, beschreibt sie ihren Antrieb. Und genau das ist es, was der kunstraum pro arte verkörpern möchte: Kunst soll über das sinnliche Erleben wahrgenommen werden, ohne dass man sich vorher durch dicke Bücher über Kunstgeschichte wühlen muss.

Ein weiterer spannender Aspekt ist die Rolle von Laila Lucie Huber, die seit Herbst 2018 die Leitung des kunstraum pro arte übernommen hat. Sie bringt ihre Expertise als Kulturanthropologin ein und legt ihren Schwerpunkt auf partizipative Kunst und Inklusion. Der Verein Tennengauer Kunstkreis, der den Raum betreibt, wurde 1979 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, das Kulturverständnis im Tennengau und im Land Salzburg zu fördern. Jährlich organisiert der kunstraum pro arte fünf Ausstellungen sowie Kunstfahrten, Lesungen und Workshops – ein reichhaltiges Programm, das für jeden etwas bietet!

Ein Blick hinter die Kulissen

Ein besonderes Highlight ist die Exkursion, die Einblicke in die Geschichte und Organisation des Vereins bietet. Teilnehmer können die Ausstellung des Kunst-ist-Klasse-Schüler:innenprojektes „Drucken ohne Druck“ erleben und das DoLab! mit Sophie Birkmayer kennenlernen. Diese hat einen Master am Royal College of Art im Bereich Design Products absolviert und verbindet in ihrer Arbeit Form- und Konzeptforschung mit sensibler Interpretation. Ihre Kreationen gehen über einfache Formen hinaus und laden ein, die Welt neu zu betrachten.

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Die Anmeldung zur Exkursion ist bis zum 26. Mai 2025 möglich unter roswitha.gabriel@plus.ac.at. Wenn das nicht ein Anreiz ist, sich mit Kunst auseinanderzusetzen und gleichzeitig etwas über die lokale Szene zu lernen! Man könnte sagen, der kunstraum pro arte ist wie ein offenes Fenster zur Welt der Kunst, das jedem die Möglichkeit bietet, einen Blick hineinzuwerfen.

Insgesamt zeigt der kunstraum pro arte, dass Kunst nicht elitär sein muss. Hier wird Barrieren abgebaut und Kunst für alle erlebbar gemacht. Ein Ort, an dem man nicht nur schaut, sondern auch fühlt, denkt und diskutiert – das ist es, was Hallein so lebendig macht und den Tennengauer Kunstkreis zu einem wichtigen Akteur in der regionalen Kulturszene erhebt. Und das alles, ohne Eintritt zu verlangen. Kunst für alle, das ist ein Motto, das man sich merken sollte!