Es war ein aufregendes Wochenende in Wien, als Österreichs Kumite-Heldinnen bei den Staatsmeisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals eine beeindruckende Medaillenbilanz hinlegten. In einer Atmosphäre voller Spannung und mitreißender Stimmung gewannen sie gleich mehrere Goldmedaillen. Besonders hervorzuheben ist Ceylin Cetin, die als erste Athletin in der -55 kg-Kategorie Gold errang. Ihre Leistungen waren nicht nur bemerkenswert, sondern auch von einem Hauch von Dramatik geprägt – im Halbfinale ließ sie die Ex-Vize-Europameisterin Lejla Topalovic mit 5:3 hinter sich.

Zusätzlich gab es noch mehr Grund zur Freude für das Team aus Salzburg. Im Teambewerb triumphierten sie über Oberösterreich, unterstützt von der talentierten Sophie Kemetinger. Dabei konnte auch Emma Schütze, die in der +68 kg-Klasse antrat, ihr Können unter Beweis stellen. Es war eine wahre Freude, die Athletinnen und Athleten in Aktion zu sehen, während sie sich auf der Tatami durch die Finalkämpfe kämpften, die vor einer großen Zuschauerkulisse stattfanden. Ein großes Lob gebührt ÖKB-Präsident Georg Rußbacher, der die Herausforderung schilderte, die Tatami nach den Vorrunden auf den Rathausplatz zu transportieren.

Die Herren im Wettbewerb

Die Herren waren ebenfalls in Hochform. Die Favoriten setzten sich durch, und so gingen Goldmedaillen an Marcus Lang (-60 kg), Tobias Fleisch (-67 kg), Mykyta Hrihorashenko (-75 kg), Adrian Nigsch (-84 kg) und Armin Selimovic (+84 kg). Vorarlberg verteidigte im Teambewerb seinen Vorjahres-Titel mit einem beeindruckenden Finalsieg über die Wiener Rebels. Es war ein Fest der Talente und des Sports, das die Zuschauer in seinen Bann zog.

Doch die Erfolge endeten nicht in Wien. Ceylin Cetin, nun 17 Jahre alt, konnte in Innsbruck erneut glänzen. Sie gewann Gold in der -61 kg-Klasse und setzte sich im Endkampf gegen ihre Landsfrau Sophie Kemetinger durch. Auch Marina Vukovic und Lora Ziller, die in den Kategorien -68 kg und +68 kg antreten, konnten Goldmedaillen mit nach Hause nehmen. Der Teambewerb wurde erneut von Salzburg dominiert, und die Stimmung war einfach fantastisch!

Kata und weitere Erfolge

In der Kata gab es ebenfalls bemerkenswerte Leistungen. Tamara Lehner und Florian Zöchling holten die Staatsmeistertitel in ihren Kategorien. Die Kämpfe waren spannend und zeigten das hohe Niveau, auf dem sich die Athleten bewegen. Unweigerlich fragt man sich, wie viel Zeit und Schweiß in diesen Erfolgen steckt.

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Die nächste Herausforderung für Österreichs Elite steht bereits vor der Tür: die Premier League in Rabat, Marokko, ab dem 12. Juni. Es bleibt spannend, wie sich die Athleten dort schlagen werden. Auch die Austrian Junior Open in Wals/Salzburg sind am Samstag ein weiteres Highlight, auf das sich viele Nachwuchs-Karatekas freuen.

Die Begeisterung für den Karate-Sport wächst weiter, auch dank der zahlreichen Veranstaltungen, die die SPORTUNION und andere Verbände organisieren. Von Feriencamps für Kinder bis hin zu Fortbildungsveranstaltungen und Trendsportfestivals – die Möglichkeiten, sich sportlich zu engagieren, sind vielfältig. Man darf gespannt bleiben, wie sich der Karate-Sport in Österreich weiterentwickeln wird!

Für mehr Informationen können Sie die vollständigen Berichte auf den Seiten Krone und Karate Austria nachlesen.