In Salzburg gibt es ein Fest, das die Herzen der Einheimischen und Besucher gleichermaßen höher schlagen lässt: den Rupertikirtag! Jedes Jahr, vom 24. September für fünf Tage, verwandelt sich die Altstadt in ein buntes Treiben voller Tradition und Geselligkeit. Der Anlass? Ein ehrwürdiger Feiertag zu Ehren des heiligen Rupert, dem Landespatron von Salzburg. Was könnte schöner sein, als bei frisch gezapftem Bier, zünftiger Musik und köstlichem Essen zu feiern?

Der Rupertikirtag hat eine lange Geschichte, die bis ins 7. Jahrhundert zurückreicht, als Rupert von Salzburg, ein Bischof und Stadtgründer, sein Wirken in dieser Region begann. Nach seinem Tod wurden seine Gebeine 774 in den Salzburger Dom überführt, was zur Etablierung des Festes führte. Ursprünglich fand das Kirchenweihfest am 24. September statt, und im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Fest weiterentwickelt.

Tradition und Brauchtum

Im Mittelalter fanden rund um den Feiertag Märkte statt, die sich zur Rupertidult entwickelten. 1331 wurde die erste urkundliche Erwähnung dieser Dult dokumentiert. Die Geschichte des Festes ist reich an Ereignissen: Es gab Zeiten, in denen der Kirtag aufgrund von Seuchen ausfallen musste, und andere, in denen er sich zu einem Ort für exotische Tiere und Schausteller entwickelte. Besonders im 19. Jahrhundert blühte das Fest auf.

Der Jahrmarkt war nicht nur ein Ort des Handels, sondern auch eine Gelegenheit für die Menschen, sich zu treffen und zu feiern. 1977 wurde der Rupertikirtag neu belebt, mit einem klaren Fokus auf historische Bräuche. Heute findet man hier vor allem traditionelle Fahrgeschäfte und Handwerk, ganz ohne laute Musik und hydraulisch betriebene Attraktionen. Es geht um das Echte, das Ursprüngliche.

Ein Fest für alle Sinne

Wenn die Domglocken läuten, wird der Kirtag feierlich eröffnet und die Menschen strömen in die Innenstadt. Über 100.000 Besucher erfreuen sich an den vielen Ständen, die Köstlichkeiten wie Knödel, Steckerlfische und Wildbret anbieten. Die traditionelle Blasmusik sorgt dafür, dass die Stimmung immer hoch bleibt, und auf der Pawlatschenbühne gibt es sogar Theatervorführungen. Der Hanswurst, das Maskottchen des Festes, ist immer mittendrin und bringt die Leute zum Lachen.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein weiterer Höhepunkt sind die Messen im Dom, die dem hl. Rupert gewidmet sind. Schülerinnen und Schüler dürfen an diesem besonderen Tag, dem 24. September, sogar den Schulalltag hinter sich lassen und das Fest in vollen Zügen genießen.

Eine Reise in die Vergangenheit

Es ist beeindruckend, wie der Rupertikirtag im Laufe der Jahrhunderte Traditionen bewahrt und gleichzeitig Raum für Neues gelassen hat. Von den ersten Märkten im Mittelalter bis hin zu dem, was wir heute kennen – ein Fest, das Generationen verbindet und die Salzburger Kultur lebendig hält. Wenn man durch die Straßen schlendert, spürt man die Geschichte förmlich, und man kann sich kaum dem Charme entziehen.

Der Rupertikirtag ist mehr als nur ein Volksfest – er ist ein Teil der Identität der Salzburger. Heute, am 23. September 2026, stehen die Menschen bereit, um morgen mit Freunden und Familie zu feiern, zu genießen und die Tradition am Leben zu halten. Es bleibt nur zu sagen: Prost auf den Rupertikirtag!