Heute ist der 19. Mai 2026, und in Salzburg ist die Atmosphäre elektrisierend. Der Salzburg-Marathon hat soeben stattgefunden, und nicht weniger als 15.000 Teilnehmer haben sich auf die Strecke gewagt, während etwa 65.000 Unterstützer an der Strecke standen, um ihre Athleten anzufeuern. Ein eindrucksvolles Bild, das die Leidenschaft für Sport und Bewegung in dieser Region widerspiegelt. Aber es gibt noch mehr zu berichten: Salzburg hat die Weichen für eine sportliche Zukunft gestellt!

In den letzten zwei Jahren wurden umfassende Befragungen und Analysen durchgeführt, um den Breitensport zu fördern. Mit Unterstützung der Universität Salzburg wurde der Ist-Zustand im Sportbereich erfasst und Problemfelder identifiziert. Auf diese Weise ist ein klarer Fahrplan entstanden, der nun in Form von sechs Leitziele in der neuen Landessportstrategie 2036 präsentiert wird. Diese Ziele sind nicht nur ambitioniert, sondern auch notwendig, um das Sportangebot in Salzburg nachhaltig zu verbessern.

Die Leitziele der Landessportstrategie 2036

Die Salzburger sehen ihre Region fast zu zwei Dritteln als Sportland – das ist ein starkes Zeichen! Die formulierten Leitziele beinhalten unter anderem die Schaffung bewegungsfreundlicher Lebenswelten und infrastruktureller Chancengerechtigkeit. Ziel ist es auch, das Vereinswesen zu stärken und das Ehrenamt zu sichern. Hierbei wird der Fokus besonders auf die Förderung von informellem und selbst organisierten Sport gelegt. Darüber hinaus gibt es Bestrebungen, Inklusion und Teilhabe zu verbessern und die Verbindung von Sport, Bildung und Gesundheit zu intensivieren. Um die Modernisierung in den Bereichen Governance, Finanzierung und Digitalisierung voranzutreiben, hat Landesrat Martin Zauner betont, dass nun die Umsetzung der Ziele beginnt.

Konkrete Maßnahmen sind bereits in Planung: Der Abbau bürokratischer Hürden steht ganz oben auf der Liste, ebenso wie die Einführung eines landesweiten Qualifizierungsprogramms für Ehrenamt und Vereine. Das klingt nach frischem Wind für den Sport in Salzburg!

Befragungen und Analysen als Grundlage

Ab Ende Oktober 2024 werden 500 Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren in Salzburg befragt. In dieser Umfrage geht es um Sport- und Bewegungsverhalten, Sportangebote, Sporttourismus und vieles mehr. Auch die Sportvereine und -verbände werden Mitte November 2024 in einer eigenen Befragung zu Wort kommen. Hier wird eine Bestandsaufnahme über die Sport- und Bewegungsangebote gemacht, sowie zur Nutzung von Infrastrukturen, Kooperationen und Netzwerken. All diese Informationen sind entscheidend, um die nächsten Schritte im Jahr 2025 planen zu können.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Ergebnisse dieser Befragungen sollen eine breite Informationsbasis schaffen, auf der zukünftige Maßnahmen aufbauen können. Dabei fließen auch Analysen bestehender Sportstrategien anderer Bundesländer und Nationen in den partizipativen Prozess ein. Das Team der Universität Salzburg hat bereits Dokumenten- und Literaturanalysen durchgeführt, um eine klare Übersicht über die vorhandenen Strukturen und Trends zu erhalten. Das ist wichtig, denn nur so kann man die Herausforderungen im organisierten Sport gezielt angehen.

Salzburg hat mit diesen Initiativen den Grundstein für eine sportliche Zukunft gelegt, die nicht nur Breiten- und Freizeitsport berücksichtigt, sondern auch eine fundierte Basis für den Leistungssport schaffen wird. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Dinge entwickeln und welche Impulse diese Strategie für die Sportlandschaft in Salzburg setzen wird. Wer weiß, vielleicht wird der nächste Salzburg-Marathon noch spektakulärer, wenn die neuen Maßnahmen greifen und noch mehr Menschen für den Sport begeistert werden!