Im Lungau war kürzlich ein ganz besonderer Abend angesagt. Unter dem funkelnden Sternenhimmel, umgeben von der malerischen Kulisse der Region, fand ein Filmabend zu „Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand“ statt. Diese Veranstaltung war nicht nur ein cineastisches Ereignis, sondern auch ein wohltätiger Anlass, da der Reinerlös von 1.500 Euro der Lebenshilfe Lungau zugutekam. Organisiert wurde der Abend vom Lions Club Lungau, dem Lungauer Museumsverein Tamsweg und der Lungauer Kulturvereinigung. Eine tolle Gemeinschaftsaktion!
Das Event fiel zusammen mit dem 500-jährigen Jubiläum des Bauernkriegs in Salzburg. Eine bedeutende Zeit in der Geschichte, die auch in dem Film von Wolfgang Liebeneiner eindrucksvoll thematisiert wird. Es war einfach faszinierend, die alte Geschichte lebendig werden zu sehen! Der Film, der 1979 in Moosham und Mauterndorf gedreht wurde, zeigt die Herausforderungen und Kämpfe der damaligen Zeit und ist eine weitgehend wortgetreue Adaption der Goethe-Vorlage. Unter den etwa 120 Besuchern fanden sich auch einige Komparsen aus der Filmproduktion – wie spannend das für die Zuschauer gewesen sein muss, die eine Verbindung zu den Drehorten in ihrer Heimat hatten!
Ein Blick in die Vergangenheit
Die Hauptrolle in diesem Historienfilm spielte Raimund Harmstorff, und auch Klaus-Jürgen Wussow sowie Sky du Mont waren zu sehen. Die Atmosphäre im Saal war sicher elektrisierend, als Dr. Klaus Heitzmann eine Einführung zum Bauernkrieg und Götz von Berlichingen gab. Diese Art der Verbindung von Geschichte und Kino – das ist einfach ein Genuss. Man kann sich gut vorstellen, wie die Zuschauer gebannt an ihren Plätzen saßen.
Das Event war nicht nur unterhaltsam, es diente auch einem guten Zweck. Die Lebenshilfe Lungau feiert am 9. Oktober ihr 50-jähriges Jubiläum im Jagglerhof in Ramingstein. Eine hervorragende Gelegenheit, auf die wertvolle Arbeit aufmerksam zu machen, die geleistet wird. Bei der Scheckübergabe an die Lebenshilfe waren Lions-Präsident Wolfgang Lackner und Museumsobmann Klaus Heitzmann anwesend und die Freude war ihnen deutlich anzumerken.
Ein weiteres Highlight steht bevor
Doch das war nicht der letzte Auftritt des Films. Am 9. April 2026 wird der Spielfilm erneut präsentiert, diesmal in der Burg Mauterndorf. Der Eintritt ist frei, aber Spenden für die Lebenshilfe Lungau sind sehr erwünscht. Ein weiterer Abend, der nicht nur die lokale Geschichte feiert, sondern auch die Gemeinschaft stärkt und Unterstützung für die Lebenshilfe bietet. Wer weiß, vielleicht gibt es wieder ein paar Komparsen aus der damaligen Zeit, die sich unter die Zuschauer mischen.
So bleibt der Lungau nicht nur ein Ort der malerischen Landschaften und historischen Stätten, sondern auch ein Zentrum für Kultur und Hilfsbereitschaft. Die Verbindung von Film, Geschichte und sozialem Engagement – das ist eine gelungene Mischung!
Für weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zur Lebenshilfe Lungau besuchen Sie bitte die Quelle oder die zweite Quelle. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
