Heute, am 6. Mai 2026, war Tamsweg der Schauplatz eines besonderen sportlichen Ereignisses. Sechs Athletinnen und Athleten des Diakoniewerks in Schladming haben am MATP-Bewerb teilgenommen. Die Veranstaltung, organisiert nach den Regeln von Special Olympics Österreich, stellte eine wertvolle Plattform dar, um die motorischen Fähigkeiten der Teilnehmenden in verschiedenen Stationen zu testen. Und das Beste daran? Der Fokus lag nicht nur auf dem sportlichen Erfolg, sondern vor allem auf der persönlichen Entwicklung und der Freude an der Bewegung.

Besonders erfreulich war der Gewinn von zwei Goldmedaillen durch Andrea Schrempf und Werner Promberger. Andrea äußerte sich begeistert über ihre Teilnahme und den Gewinn. „Es ist einfach toll, hier zu sein und zusammen mit so vielen anderen zu feiern“, sagte sie. Die Leiterin der Sozialen Dienstleistungen des Diakoniewerks, Andrea Stieg, hob die essentielle Bedeutung dieser Veranstaltungen für das Selbstvertrauen der Teilnehmenden hervor. „Jeder Schritt, den sie hier machen, stärkt ihr Selbstbewusstsein“, erklärte sie voller Überzeugung.

Der MATP-Bewerb und seine Bedeutung

Der MATP-Bewerb stellt eine großartige Vorbereitung für die Nationalen Special-Olympics-Sommerspiele 2026 in Wien dar, die vom 25. bis 30. Juni stattfinden werden. Mit etwa 1.800 Athletinnen und Athleten aus allen Bundesländern wird dies die größte Sportveranstaltung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in Österreich sein. Die Vorfreude auf dieses Event ist spürbar, nicht nur bei den Teilnehmenden selbst, sondern auch bei den Betreuern und den Zuschauern.

Aber was genau passiert beim MATP-Bewerb? Die teilnehmenden Athleten müssen verschiedene Aufgaben bewältigen, die auf ihre individuellen Fähigkeiten zugeschnitten sind. Eine der Übungen beinhaltet das Werfen eines zweifärbigen Gegenstands auf den Boden – die sichtbare Farbe muss gemerkt werden, während die Zeit läuft. Dann gilt es, eine Gasse mit einem Rollstuhl, Rollator oder Rollbrett zu durchqueren. Am Ende wartet ein Ball in der Farbe des geworfenen Gegenstands, und die Zeit wird gestoppt, sobald dieser Ball berührt wird. Ein spannendes Finale wartet mit dem Umwerfen einer Pyramide! Es ist nicht nur ein Wettkampf, sondern eine echte Herausforderung für alle Sinne.

Die Variationen der Übungen sind bemerkenswert. So kann anstelle des Rollbretts auch ein Rollstuhl verwendet werden, was jedem Athleten die Möglichkeit gibt, seine Stärken auszuspielen. Hier geht es nicht nur um Wettkampfgeist, sondern um das Miteinander und die Unterstützung, die sich die Athleten gegenseitig bieten. Und das macht die Veranstaltung so besonders. Die Begeisterung, der Schweiß, die Konzentration – all das ist Teil eines unvergesslichen Erlebnisses.

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