Heute ist der 21.05.2026 und die Vorfreude auf Pfingsten steigt – aber nicht für alle! In Salzburg droht ein massiver Verkehrskollaps auf den Transitrouten, und Reisende sollten sich besser gut vorbereiten. Laut einem Bericht von Salzburg24 wird es am Pfingstsamstag zu einem Stau kommen, der bis zu 45 Kilometer lang sein kann. Wer sich jetzt denkt, das sei übertrieben, sollte sich an die Erfahrung vom Vorjahr erinnern: Fünf Stunden Wartezeit auf der Tauernautobahn (A10) sind für viele Reisende ein Albtraum.
Die Autobahnabfahrten werden abgeriegelt und Reisende aus Deutschland strömen in Richtung Süden. Besonders die B159 als Ausweichroute wird stark belastet. Im letzten Jahr übernachteten viele Reisende auf Supermarktparkplätzen, um dem Stau zu entkommen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich dieses Szenario wiederholt, da die zweiwöchigen Ferien in Bayern und Baden-Württemberg beginnen und zusätzlich schöner Ausflugsverkehr durch die gute Wetterprognose erwartet wird.
Stau-Hotspots und Verkehrsbehinderungen
Die Stau-Hotspots sind vielfältig: Auf der A10 zum Beispiel gibt es Baustellenbereiche zwischen Pass Lueg und Werfen sowie zwischen Eben und Flachau. Auch die Hauptmautstelle St. Michael wird zum Nadelöhr. Der Grenzübergang Walserberg (A8/A1) leidet ebenfalls unter Überlastung durch den Einreiseverkehr, und auf der Pinzgauer Straße (B311) müssen Reisende mit Verzögerungen zwischen Zell am See und Lend rechnen.
In der Stadt Salzburg drohen verstopfte Ausfahrten wie die Vogelweiderstraße und die Linzer Straße am Freitagnachmittag und Samstag. Besonders wichtig ist die Information, dass der Brentenbergtunnel in Richtung Norden am Freitagnachmittag wieder geöffnet wird. Um den Schleichverkehr zu vermeiden, gibt es an zwei Samstagen im Mai Abfahrtssperren. Betroffen sind unter anderem die Anschlussstellen A10 in Tennengau, Pongau und Lungau.
Verhalten im Stau und wichtige Tipps
Für alle, die sich dennoch auf den Weg machen, gibt es einige wichtige Verhaltensregeln im Stau. Erstens: Bildet eine Rettungsgasse! Verlasst das Auto nicht, außer direkt am Fahrzeug. Und denkt daran, das Reißverschlusssystem zu beachten. Bei Nichteinhaltung drohen Bußgelder von bis zu 320 Euro. Eine Checkliste für den Stau kann nicht schaden: Nehmt antialkoholische Getränke und Snacks mit, beschäftigt die Kinder mit Reisespielen und plant eure Fahrt vorausschauend, indem ihr den Verkehrsfunk hört. Auch regelmäßige Bewegung und ein Fahrerwechsel sind wichtig, damit niemand übermüdet ans Ziel kommt.
Die Spritpreise in Italien sind tendenziell höher als in Österreich, was einige Reisende möglicherweise zum Umkehren bringt. Und auch die nächsten Verkehrskollaps-Termine stehen schon fest: Am 30. Mai 2026 wird eine Lkw-Demonstration und die Vollsperrung der Brennerautobahn (A13) für zusätzliche Belastungen sorgen. Lange Staus am letzten Mai-Wochenende sind also vorprogrammiert!
Allgemeine Verkehrslage zu Pfingsten
Wie der ADAC berichtet, bringt Pfingsten (22. bis 26. Mai) zähen Verkehr und lange Staus auf Autobahnen mit sich. Der beste Reisetag ist der Pfingstsonntag (24. Mai), an dem mit wenig Reiseverkehr zu rechnen ist. An den anderen Tagen – insbesondere am Freitag und Montag – sind Stauzeiten von 11 bis 19 Uhr und 13 bis 18 Uhr zu erwarten. Auch das Lkw-Fahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen am Sonntag und Montag könnte einige Entlastung bringen.
Seid also gewarnt! Wer am Pfingstwochenende unterwegs ist, sollte sich gut vorbereiten – und vielleicht das ein oder andere Nervenmittelchen für den Fall der Fälle einpacken. Es könnte schließlich alles ganz anders kommen, als man denkt!