Heute ist der 19.04.2026 und die Eishockey-Welt blickt gebannt auf Gröden, wo der HC Gröden am 18. April 2026 Meister der Alps Hockey League wurde. In einem spannenden Finale, das im Pranives-Stadion in Wolkenstein stattfand, setzten sich die Grödner mit 4:3 gegen den HC Meran durch. Diese Meisterschaft ist nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein historischer Moment für den Verein, da es der erste Titel in der Alps Hockey League ist. Der letzte große Erfolg datiert zurück ins Jahr 1981, als Gröden den Serie A Cup gewann, und auch der Triumph in der Serie B 1997 liegt lange zurück.
Die Saison begann für den HC Gröden alles andere als optimal, denn sie fanden sich im Grunddurchgang auf dem drittletzten Platz wieder. Doch die Mannschaft, angeführt von ihrem Kapitän Simon Pitschieler, zeigte Charakter und kämpfte sich durch die Playoffs. Im Viertelfinale schalteten sie den Grunddurchgangssieger Salzburg aus und besiegten im Halbfinale den Topfavoriten Zell am See. Diese beeindruckenden Leistungen brachten sie ins Finale, wo sie sich erneut bewähren mussten.
Ein packendes Finale
Das entscheidende Spiel wurde von 2.107 Zuschauern, die das ausverkaufte Stadion füllten, mit Spannung verfolgt. Meran ging früh in Führung, als Brayden Sherbinin in der 4. Minute das erste Tor erzielte. Doch Gröden ließ sich davon nicht unterkriegen. Vlastimil Dostálek, der Topscorer der Playoffs, glich in der 19. Minute aus und erzielte in der 22. Minute sogar das 2:1 für sein Team. Davide Schiavone erhöhte auf 3:1, bevor Meran durch David Trivellato auf 3:2 verkürzen konnte. Stephan Deluca stellte den alten Abstand wieder her, bevor Patrick Tomasini in der 50. Minute für Meran auf 4:3 verkürzte. Es war ein Herzschlagfinale bis zur letzten Sekunde, in dem Goalie Andy Bernard von Meran mit starken Paraden versuchte, sein Team im Spiel zu halten.
Mit dem Endstand von 4:0 in der Best-of-7-Serie krönte der HC Gröden seine herausragende Saison und feierte den ersten Titel in der Alps Hockey League gebührend. Die Freude im Tal ist riesig und die Fans können sich sicher sein, dass dieser Titel in die Geschichte eingehen wird, nicht nur für den Verein, sondern auch für die gesamte Region.
Ein Blick in die Zukunft
Der Gewinn der Meisterschaft könnte für den HC Gröden der Beginn einer neuen Ära im Eishockey sein. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie trotz schwieriger Umstände zusammenhalten und kämpfen kann. Die Erfolge in den Playoffs, insbesondere der Sieg über die starken Gegner Salzburg und Zell am See, haben das Selbstbewusstsein der Spieler gestärkt. Die Fans sind gespannt, wie sich das Team in den kommenden Saisons entwickeln wird und ob sie diesen Erfolg wiederholen können.
Für den HC Gröden ist dieser Titel nicht nur ein Triumph, sondern auch eine Bestätigung der harten Arbeit und des Engagements, das die Spieler und das gesamte Team in die Saison gesteckt haben. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Herausforderungen und Chancen die nächsten Jahre bringen werden, aber eines ist sicher: Das Tal steht Kopf und die Grödner haben einen Platz in den Annalen des Eishockeys eingenommen. Für weitere Informationen zu diesem historischen Ereignis lesen Sie bitte die vollständige Berichterstattung auf sportnews.bz.