Heute ist der 2. Mai 2026 und in Zell am See war die Stimmung angespannt. Die österreichische Eishockeynationalmannschaft, unter der Leitung von Headcoach Roger Bader, hat erneut eine Niederlage hinnehmen müssen. Im zweiten Testspiel gegen Deutschland verlor das Team mit 3:4. Dies war bereits die fünfte Niederlage im siebten Vorbereitungsspiel, und das vor der Eishockey-WM 2026, die vor der Tür steht.

Das Match am Donnerstag war ein echter Schlagabtausch. In der ersten Spielminute hatte Leon Kolarik die erste Torchance, doch die Führung übernahm Deutschland in der 5. Minute durch Stefan Loibl, der von Dominik Bokk assistiert wurde. Österreich hatte mehrere Chancen, um auszugleichen, aber der deutsche Torwart Niklas Treutle stellte sich als unüberwindbar heraus. In der 14. Minute traf Samuel Dove-McFalls die Querlatte, und trotz guter Powerplay-Möglichkeiten vor der ersten Pause blieb es beim 0:1.

Packender Kampf auf dem Eis

Im zweiten Drittel gelang es Patrick Söllinger in der 26. Minute, den Ausgleich zum 1:1 zu erzielen. Doch Deutschland konterte und ging in der 37. Minute durch Alexander Blank im Powerplay erneut in Führung. Eine Unterbrechung, verursacht durch eine gebrochene Plexiglasscheibe, sorgte für zusätzliche Spannung. Im dritten Drittel schien Österreich das Ruder herumreißen zu können. Mario Huber erzielte in der 41. Minute den Ausgleich (2:2), und in der 47. Minute brachte Thimo Nickl Österreich sogar mit 3:2 in Führung.

Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. Daniel Fischbuch glich in der 48. Minute wieder für Deutschland aus, und in der 55. Minute brachte Alexander Karachun, assistiert von Loibl, die Deutschen mit 4:3 in Führung. Österreich versuchte alles, nahm rund zwei Minuten vor Spielende Torwart Kickert für einen sechsten Feldspieler vom Eis, aber die Hoffnung auf einen Ausgleich erfüllte sich nicht. Das Testspiel endete schließlich mit einem 5:2 für Deutschland.

Aufwärtstrend trotz Niederlagen

Obwohl die Ergebnisse nicht die gewünschten waren, sieht Teamchef Roger Bader Fortschritte im Spiel seiner Mannschaft. Im Vergleich zu den vorherigen Spielen gegen Tschechien zeigte Österreich eine deutliche Verbesserung. Die nächsten Testspiele stehen bereits an, und einige Spieler werden geschont, um für die entscheidenden Partien besser vorbereitet zu sein. Es bleibt abzuwarten, ob sich die harte Arbeit und das Training in den kommenden Spielen auszahlen werden.

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Die Eishockey-WM 2026 könnte spannend werden, und die Fans hoffen auf eine starke Performance der ÖEHV-Auswahl. Doch vorerst bleibt nur die Analyse dieser Spiele und die Hoffnung auf eine Wende in der nächsten Begegnung. Der Kampfgeist ist spürbar, und vielleicht könnte das nächste Spiel in Garmisch-Partenkirchen eine neue Chance bieten.