Karl „Carlo“ Wilfing, der Landtagspräsident von Niederösterreich, erholt sich derzeit in der Rehabilitation im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs. Der Aufenthalt ist die Folge eines ernsten Zwischenfalls, der Ende August während eines Radausflugs im malerischen Thayatal passierte. Da erlitt er einen Herz-Kreislauf-Stillstand und musste reanimiert werden. Ein gehöriger Schock für alle, die ihn kennen! Nach dieser dramatischen Episode wurde er ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht, wo er intensivmedizinisch betreut wurde, bevor er die Intensivstation verlassen konnte. Die Ärzte vermuteten eine schwere Herzrhythmusstörung als Ursache für den Vorfall. Wahnsinn, wie schnell sich das Leben ändern kann!

Inzwischen ist Wilfing schon seit 14 Tagen in der Reha. Seine Tage sind gefüllt mit einem umfassenden Programm, das nicht nur Herz- und Kreislauftraining umfasst, sondern auch Radergometer-, Atem- und Muskelaufbautraining sowie verschiedene informative Vorträge. In einem persönlichen Posting äußerte er, dass er sich bereit fühle, Anfang Oktober wieder in den politischen Alltag einzusteigen. Doch er betont, dass die vollständige Erholung an erster Stelle steht, bevor er in den NÖ Landtag zurückkehrt. Das ist doch eine gute Einstellung, oder?

Wichtigkeit der Rehabilitation

Die Rehabilitation nach einem Herz-Kreislauf-Ereignis ist von entscheidender Bedeutung. Bewegung und körperliches Training sind nicht nur wichtig, sondern fast ebenso essenziell wie die Einnahme von Medikamenten. Studien zeigen, dass die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit das Risiko eines weiteren Herzinfarktes verringert. Bewegung hilft den Betroffenen, aktiv am Leben teilzunehmen und stärkt die Pumpfunktion der verbleibenden Herzmuskulatur. Wilfing ist also auf dem richtigen Weg!

Das so genannte Koronartraining, das Wilfing sicher auch in seiner Reha durchführt, wird individuell auf jeden Patienten zugeschnitten. Dabei wird darauf geachtet, Überforderung zu vermeiden und die sportliche Betätigung schrittweise zu steigern. Die erste Zeit sollte unbedingt unter medizinischer Aufsicht stattfinden. Wenn man bedenkt, wie wichtig es ist, den eigenen Körper wieder in Schwung zu bringen – da kann man nur applaudieren!

Gesunder Lebensstil und langfristige Ziele

Die kardiologische Rehabilitation unterstützt den Übergang von der Akutbehandlung zurück ins Alltagsleben und den beruflichen Wiedereinstieg. Hierbei geht es nicht nur um körperliche Fitness, sondern auch um die Vermittlung eines gesunden Lebensstils. Dazu zählen Bewegung, eine gesunde Ernährung und das Stoppen von Nikotinkonsum. Auch die psychologische Verarbeitung der Erkrankung spielt eine wichtige Rolle, denn viele Patienten entwickeln Ängste oder sogar Depressionen. Die Nachhaltigkeit der Rehabilitation hängt stark von der Beibehaltung eines gesunden Lebensstils ab. Bewegung hat nicht nur positive Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit, sondern auch auf die Psyche. Regelmäßige Aktivitäten, optimalerweise fünfmal pro Woche für jeweils 30 Minuten, sind empfehlenswert.

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In Österreich nehmen jedoch nur etwa 50% der Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rehabilitation in Anspruch. Das ist bedauerlich, denn eine rechtzeitige Reha kann oft den entscheidenden Unterschied machen. Wer weiß, vielleicht inspiriert Wilfings Weg ja auch andere, diesen Schritt zu wagen. Das Leben ist schließlich zu kurz, um es nicht in vollen Zügen zu genießen!