In Suben ist das Feuerwehrhaus nach Umbau, Sanierung und Modernisierung feierlich eröffnet worden. Die Gemeinde investierte dafür 1,44 Millionen Euro brutto. Rund 40 Jahre hatte das Gebäude als Einsatz-, Übungs- und Versammlungsort gedient – nun sind die Räume an die heutigen Anforderungen des Feuerwehrdienstes angepasst.

Für die Freiwillige Feuerwehr bedeutet der erneuerte Standort langfristig zeitgemäße Arbeitsbedingungen. Und der Weg dorthin war offenbar ordentlich arbeitsintensiv: Unter der Leitung von Kommandant Johannes Duscher sowie seiner Stellvertreter Tobias Lechner und Bernd Huber leisteten Feuerwehrmitglieder zahlreiche ehrenamtliche Arbeitsstunden. Einige Helfer setzten dafür laut Artikel sogar ihren gesamten Jahresurlaub ein.

Arbeiten trotz Baustelle

Während des gesamten Umbaus blieb die Feuerwehr einsatzbereit und für die Bevölkerung erreichbar. Zwischen Bauarbeiten, Material und laufendem Feuerwehrbetrieb musste also weitergerückt, geübt und geholfen werden. Bürgermeister Markus Wimmer dankte den Ehrenamtlichen bei der Eröffnung im Namen der Gemeinde.

Das Vorhaben wurde im geplanten Umfang umgesetzt. Die vom Land Oberösterreich genehmigte und budgetierte Summe von 1,44 Millionen Euro wurde eingehalten. Das Land unterstützte die Gemeinde zusätzlich mit Fördermitteln. Firmen, Handwerker, Lieferanten, Gemeindebedienstete und weitere Helfer aus der Region waren an der Umsetzung beteiligt.

Die Architekten Wolfgang Sedelmair und Josef Schmid begleiteten das Projekt von der Planung bis zur Abrechnungsprüfung. So wurde aus dem etwa 40 Jahre alten Feuerwehrhaus Schritt für Schritt ein Standort, der wieder besser zum Alltag einer modernen Freiwilligen Feuerwehr passt.

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Mehr Platz für den Feuerwehrdienst

Wie wichtig solche Investitionen sind, zeigte sich bereits am 19. September 2022 bei den Plänen des Landes Oberösterreich: Künftig sollten jährlich 3,3 Millionen Euro zusätzlich in neue Feuerwehrhäuser fließen. Ein häufiger Grund ist erheblicher Platzmangel. Mancherorts hatten Feuerwehrmitglieder bis dahin keinen eigenen Spind; enge Verhältnisse können im Einsatzfall Zeit kosten oder sogar die Anschaffung wichtiger Geräte verhindern.

Die zusätzlichen Mittel werden im Rahmen des Raumerfordernisprogramms vor allem für Neubauten eingesetzt. Feuerwehrhäuser haben sich laut Feuerwehrpräsident Robert Mayer zu Multifunktionsgebäuden entwickelt und brauchen deshalb mehr Raum. Vorgesehen sind unter anderem größere Umkleideräume, erweiterte Stellplätze für Logistikfahrzeuge und eigene Stellplätze für Einsatzführungsunterstützungsfahrzeuge, kurz EFU.

Auch an Unwetter- und Katastropheneinsätze wird gedacht: Künftig sollen Katastrophenschutz-Materiallager eingerichtet werden, etwa für Planen und Sandsäcke. Dazu kommen Notstromaggregate. Damit soll die Einsatzbereitschaft auch bei Stromausfällen oder möglichen Blackouts ohne externe Hilfe gewährleistet werden.

Im Zusammenhang mit diesen Plänen werden Landesfeuerwehr-Inspektor Kraml, Landesrätin Michaela Langer-Weninger, Feuerwehrpräsident Robert Mayer und Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Hutterer abgebildet.

Eine ergänzend herangezogene Unterlage des Oberösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes ist ein binäres, komprimiertes PDF-Dokument. Ein lesbarer Nachrichtenartikeltext ist darin nicht enthalten; eine sachliche Zusammenfassung daraus ist daher nicht möglich.