Frischer Wind für Gresten: Ein neuer Vorstand und kreative Fördermaßnahmen für eine lebendige Gemeinde
In Gresten, einer charmanten Gemeinde in Niederösterreich, hat der NÖAAB kürzlich einen neuen Vorstand gewählt. Beim Gemeindegruppentag kamen zahlreiche Mitglieder und Interessierte zusammen. Hubert Eßletzbichler, der frisch gewählte Obmann, setzte klare Schwerpunkte auf faire Entlohnung, die Belebung des Ortskerns, die Jugend sowie das Wohnen und die Zukunft der Gemeinde. Der Raum war erfüllt von engagierten Diskussionen über wirtschaftliche Herausforderungen, und Eßletzbichler betonte, dass es höchste Zeit sei, Arbeitnehmer angemessen zu bezahlen. „Eine gerechte Entlohnung ist der Schlüssel“, fand er und erhielt damit viel Zustimmung aus dem Publikum.
Unter den Gästen waren auch prominente Politiker, wie die Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und der Landtagsabgeordnete Anton Erber. Beide ermutigten die Anwesenden zur aktiven Teilnahme an gemeinsamen Initiativen, um die Lebensbedingungen in Gresten zu verbessern. Teschl-Hofmeister stellte zudem die Wichtigkeit der Ortskernbelebung heraus, während Erber die Notwendigkeit der Zusammenarbeit für eine bessere Lebensqualität in der Region ansprach. Der neue Vorstand plant, die Anliegen der Bürger aktiv zu vertreten – ein frischer Wind weht durch Gresten!
Fördermaßnahmen für lebendige Ortskerne
Passend zu den Zielen des neuen Vorstands, wurde bekannt, dass ab Januar 2024 im Rahmen des GAP-Strategieplans zwei neue Fördermaßnahmen eingeführt werden. Diese sollen nicht nur die Belebung von Ortskernen vorantreiben, sondern auch die Reaktivierung von Leerständen unterstützen. Mit insgesamt 26,25 Millionen Euro stehen beträchtliche Mittel zur Verfügung, davon 13 Millionen Euro für die „Orts- und Stadtkernförderung“ und 13,25 Millionen Euro für die „Reaktivierung des Leerstands“. Das klingt vielversprechend!
Geförderte Aktivitäten reichen von der Unterstützung von Leerstandsmanager:innen bis hin zur Entwicklung von integrierten städtebaulichen Konzepten. Der Gedanke dahinter ist es, neue Nutzungsmöglichkeiten für leerstehende Gebäude und ungenutzte Flächen zu schaffen. Co-Working-Spaces, regionale Nahversorger oder Freizeiteinrichtungen sind nur einige der kreativen Ideen, die hier realisiert werden könnten. Die Digitalisierung spielt dabei ebenfalls eine Rolle: Anträge für Fördermittel können über die Digitale Förderplattform der AMA gestellt werden, was den Prozess erleichtert.
Soziale Dorfentwicklung und Gemeinschaftsprojekte
Doch das ist noch nicht alles! Ein weiteres spannendes Förderprogramm zielt auf die Stärkung ländlicher Gemeinden ab. Im Rahmen der Maßnahme „Soziale Dorfentwicklung – Starke Gemeinschaften für zukunftsfähige ländliche Räume“ sollen innovative Projekte gefördert werden, die den sozialen Zusammenhalt stärken und Bürger:innen in die Gestaltung ihrer Gemeinde einbeziehen. Hierbei geht es um die Schaffung sozialer Begegnungsorte, Unterstützung älterer Menschen und die Förderung von Vielfalt sowie Inklusion. So werden nicht nur die Lebensbedingungen verbessert, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.
Insgesamt sind die Herausforderungen groß, von der demografischen Entwicklung bis hin zur Ausdünnung der Infrastruktur. Doch die positiven Effekte der ersten Fördermaßnahmen zeigen, dass mit Engagement und Zusammenarbeit viel bewegt werden kann. Gresten hat das Potential, zu einem Vorbild für andere Gemeinden zu werden – die Zukunft ist offen!
Mit dieser Mischung aus frischem Wind im Vorstand und unterstützenden Förderprogrammen stehen die Zeichen für Gresten gut. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Entwicklungen in den kommenden Monaten entfalten werden.
