Am 22. September 2026 wurde im Bezirk Scheibbs ein ganz besonderes Fest gefeiert: Das 50-jährige Bestehen der Bäuerinnen Niederösterreich. Ein Anlass, der nicht nur einen Blick zurück auf fünf Jahrzehnte voller Engagement und Gemeinschaft werfen wollte, sondern auch eine klare Botschaft für die Zukunft sendete. In der Gemeinde Gaming, einem charmanten Ort, wurde eine Jubiläumslinde gepflanzt – ein Baum, der für Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Hoffnung auf eine positive Zukunft steht.

Die Bezirksbäuerin Maria Zulehner, eine echte Identifikationsfigur für die Region, begrüßte zahlreiche Bäuerinnen und Ehrengäste, darunter Landeskammerrätin Anita Heigl, Gebietsbäuerin Brigitte Reinhardt und viele weitere Persönlichkeiten. Es war ein schönes Bild, als die Linde, als Baum der Begegnung, ihren Platz im Mittelpunkt des Bezirks Scheibbs fand. Das Motto der Veranstaltung „Verwurzelt in der Tradition, gemeinsam in die Zukunft“ traf genau ins Herz, und man konnte förmlich spüren, wie die Verbundenheit der Anwesenden durch die Luft schwebte.

Tradition trifft Zukunft

Die Linde ist nicht einfach nur ein Baum. Sie steht symbolisch für die Verbindung zwischen den Gebieten Gaming und Scheibbs und ist ein Zeichen des Zusammenhalts und der Unterstützung, die die Bäuerinnen untereinander leben. Die Anwesenden konnten nach der feierlichen Pflanzung gemeinsam essen und feiern – ein Miteinander, das die Bäuerinnengemeinschaft lebendig werden ließ. Es war eine bunte Mischung aus Geschichten, Lachen und vielleicht auch dem ein oder anderen Tränchen der Rührung!

Besonders spannend ist, dass 2026 das Internationale Jahr der Bäuerin ist. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten wurde auch die Kampagne „Wir sind Bäuerinnen. Jede auf ihre Art.“ vom Österreichischen Bauernbund gestartet. Die Idee dahinter ist, die vielfältigen Lebenswege und Rollen von Frauen in der Landwirtschaft sichtbar zu machen. Rund 36 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich werden von Frauen geführt – ein Fakt, der oft übersehen wird. Und genau das soll nun geändert werden.

Bäuerinnen im Fokus

Die Kampagne lädt Bäuerinnen aus allen Bundesländern ein, ihre persönlichen Geschichten und Fotos einzureichen. Das ist eine großartige Möglichkeit, um die Gesichter der österreichischen Landwirtschaft zu zeigen und Vielfalt sichtbar zu machen. Man könnte fast sagen, es ist eine Art von „Crowd-Storytelling“, das die Stimmen der Frauen in der Branche laut werden lässt. Corinna Weisl, die Direktorin des Bauernbundes, hebt hervor, dass es keine einheitliche Definition für eine Bäuerin gibt – jede hat ihre eigene Geschichte zu erzählen.

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Die Feierlichkeiten in Gaming waren nicht nur ein Blick zurück, sondern auch ein Schritt nach vorne. Mit der Pflanzung der Jubiläumslinde wurde ein Zeichen gesetzt, das weit über diesen Tag hinausgeht. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Bäuerinnengemeinschaft in Zukunft weiterentwickeln wird. So viel steht fest: Die Wurzeln sind stark, und die Zukunft ist voller Möglichkeiten!