Heute ist der 25.06.2026 und in Urfahr tut sich was! Die Schüler der Mint-Klassen der TNMS Bad Leonfelden zeigen, wie man mit frischem Elan und einem klaren Blick auf die Zukunft die Welt ein kleines Stück besser machen kann. Im Rahmen des Projekts „Clim-E-Do“, unterstützt vom Klimabündnis Oberösterreich, haben sie sich intensiv mit Klimaschutz, Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien auseinandergesetzt.

Eine der Klassen hat sich der Begrünung des Schulstandorts gewidmet. Hierzu gehört die kreative Erstellung eines lebenden Moosbildes, die Einrichtung von Aquarien mit Wasserpflanzen und die Pflanzung von Obstbäumen im Schulgarten. Das klingt doch nach einer perfekten Mischung aus Lernen und praktischer Naturliebe! Zudem wurde auch der Bau von Insektenhotels für heimische Insekten in Angriff genommen. Diese kleinen Rückzugsorte für nützliche Tierchen sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch eine tolle Möglichkeit, das Bewusstsein für die Artenvielfalt zu schärfen.

Energieeffizienz im Fokus

Die zweite Klasse hat sich hingegen auf das Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energien konzentriert. Mit Energiemessgeräten wurden Stromverbraucher analysiert und die Ergebnisse auf selbst gestalteten Plakaten präsentiert, um das Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch zu schärfen. Ein besonders spannendes Projekt war die Installation eines Balkonkraftwerks an der Schule, das von einer Schülergruppe geplant und mit Unterstützung regionaler Firmen realisiert wurde.

Aber was ist eigentlich ein Balkonkraftwerk? Im ersten Halbjahr 2024 wurden Steckersolargeräte im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) definiert. Diese Geräte bestehen aus einem oder mehreren Solarmodulen, einem Wechselrichter, einer Anschlussleitung und einem Stecker zur Verbindung mit dem Endstromkreis eines Letztverbrauchers. Die Modulleistung darf 2.000 Watt (Gleichstrom) nicht überschreiten, während die Wechselrichterleistung bei maximal 800 Watt (Wechselstrom) liegt. Es gibt sogar eine temporäre Duldung für den Betrieb, bevor ein alter Zähler gegen einen modernen Zähler ausgetauscht werden muss.

Praktische Beiträge für die Gemeinde

Die Schüler konnten durch diese Projekte nicht nur ihr Wissen über Klimaschutz vertiefen, sondern auch praktische Beiträge für ihre Schule und die Gemeinde leisten. Die Zusammenarbeit mit der Direktion und der Stadtgemeinde Bad Leonfelden zeigt, wie wichtig es ist, dass Bildungseinrichtungen und lokale Behörden Hand in Hand arbeiten, um nachhaltige Initiativen voranzubringen.

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Die Schüler haben die Möglichkeit, nicht nur theoretisches Wissen zu erlangen, sondern auch aktiv mitzugestalten. Projekte wie diese sind ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für die Herausforderungen des Klimawandels zu schärfen. Die Begeisterung, die die Schüler für ihre Projekte zeigen, ist einfach ansteckend. Man könnte fast meinen, dass sie für die Umwelt brennen. Wer weiß, vielleicht sind diese jungen Menschen die innovativen Köpfe von morgen, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement einen echten Unterschied machen werden.

So wird in Bad Leonfelden nicht nur gelernt, sondern auch gelebt – und das auf eine Art und Weise, die uns alle inspiriert. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die diese Initiativen unterstützen und vorantreiben!

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