Kärntens Innovationsgeist: Von kleinen Schritten zu großen Durchbrüchen
Heute, am 10.10.2026, fand im Ahoi! Coworking Space in Obervellach eine spannende Veranstaltung unter dem Motto „Innovieren ist menschlich!“ statt. Organisiert vom Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF), bot sie eine Plattform, um über die Entstehung neuer Ideen zu diskutieren und herauszufinden, was Menschen oft von deren Umsetzung abhält. KWF-Vorstand Roland Waldner war vor Ort und brachte frischen Wind in die Diskussion. Er beleuchtete, dass Innovation nicht immer mit großen technischen Erfindungen oder riesigen Investitionen gleichzusetzen ist; manchmal sind es die kleinen Veränderungen im Arbeitsalltag, die ganz neue Möglichkeiten eröffnen.
Waldner machte klar: Die Bereitschaft, gewohnte Wege zu verlassen und Neues auszuprobieren, ist entscheidend. Mutige Menschen, die bereit sind, Risiken einzugehen, aus Fehlern zu lernen und Rückschläge als Chancen zur Weiterentwicklung zu begreifen, sind die wahren Innovatoren. Dabei spielt die Unternehmensgröße oder die Branche keine Rolle – jeder kann Teil dieser Bewegung werden. Die Teilnehmer hatten zudem die Möglichkeit, individuelle Fragen zu Businessplänen und Fördermöglichkeiten des Bundes mit KWF-Experten zu besprechen. Ein besonderes Highlight war die Vorstellung des Innovations- und Forschungspreises (IFP) des Landes Kärnten, der besondere Leistungen im Bereich Innovation und Forschung auszeichnet.
Chancen für Kärntens Zukunft
Kärnten braucht diese Innovationen und Kooperationen mit Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Waldner betonte, dass Knowhow in Produkten, Verfahren und Dienstleistungen verpackt werden muss. Zukünftiges Denken und Handeln ist gefordert – mit einem klaren Fokus auf Gestaltung, Entwicklung und Erneuerung. Die Transformation in Richtung grün, digital und resilient wird immer wichtiger. Der Innovations- und Forschungspreis (IFP) würdigt deshalb nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die Erneuerungskraft, Mut und innovative Ideen zeigen.
Für Kärntner Organisationen besteht die Möglichkeit, sich bis zum 28. Januar 2027 online für den Preis zu bewerben. So wird nicht nur die eigene Leistung gewürdigt, sondern auch ein Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft des gesamten Landes geleistet. Die Auszeichnung anerkennt Technologien, Produkte, Dienstleistungen sowie deren Verfahren und Realisierungen, die die Zukunft Kärntens gestalten können.
Ein Blick auf die europäische Agenda
Mit Blick auf die europäische Ebene bleibt Europa ein Zentrum für Innovation, Wissenschaft und Industrie, trotz des harten globalen Wettbewerbs. Der neue langfristige Haushalt der EU zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit in Bereichen wie sicheren Lieferketten, sauberer Technologie und Digitalisierung zu steigern. Die finanziellen Eckdaten sprechen für sich: 451 Milliarden Euro sind für Wettbewerbsfähigkeit und Forschung eingeplant, wobei die Investitionen in Digitalisierung und saubere Technologien drastisch erhöht werden.
Das Ziel ist klar: eine stärkere industrielle Basis und ein integrierter Binnenmarkt. Auch für Kärnten bedeutet dies, dass durch die EU-Finanzierung die Unterstützung für Forschung und Innovation in allen Regionen verstärkt wird. Neue Arbeitsplätze sollen geschaffen und Start-ups gefördert werden. So wird ein Umfeld geschaffen, in dem Innovationen nicht nur gefordert, sondern auch gefördert werden.
In diesem Kontext stellt der Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten eine wertvolle Initiative dar, die es zu unterstützen gilt. Es ist einfach nur spannend zu sehen, wie viel Potenzial in den Köpfen der Menschen in Kärnten steckt. Vielleicht ist der nächste große Durchbruch ja nur einen Schritt entfernt – und wer weiß, vielleicht wird er ja auch mit einem kleinen Fehler beginnen!
