Kulinarische Höhenflüge: Die neuen Haubenstars im Gault&Millau 2027
Heute ist der 19.10.2026 und in der österreichischen Gastronomie hat sich einiges getan! Der Gault&Millau Restaurantguide für 2027 präsentiert stolz seine neuen Haubenlokale und Aufsteiger. Die Gala zur Vergabe der Haubenbewertungen fand im Hilton Vienna Park statt und die Spannung war förmlich greifbar. Über 60 neue Haubenlokale haben es in die begehrte Liste geschafft, und das ist eine echte Sensation!
Die Höchstnote von 18,5 Punkten geht in diesem Jahr an das Wiener Restaurant Doubek, das sich mit 4 Hauben schmücken darf. Es ist ein bemerkenswerter Sprung um 0,5 Punkte im Vergleich zum Vorjahr. Stefan Doubek, der bereits 2025 als Rekord-Neueinsteiger galt, zeigt, dass er sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht. Auch Michael Kolm aus Arbesbach hat mit 4 Hauben und ebenfalls +0,5 Punkten glänzende Neuigkeiten zu vermelden. Und wenn wir schon bei den Spitzenköchen sind: Bernd Zimmerl aus Waidhofen an der Thaya und Roland Huber aus Hadersdorf am Kamp sind ebenfalls ganz vorne mit dabei.
Aufsteiger und große Sprünge
Der größte Punktesprung wurde im Gasthaus Zum Gogosch in Donnerskirchen verzeichnet, das um beeindruckende 3,5 Punkte auf nun 14,5 Punkte zulegte. Auch die Möwe in Pamhagen und EF16 in Wien haben sich nicht lumpen lassen und gewannen jeweils 3 Punkte, was sie auf 14 Punkte hebt. Die Genießerei am Markt in Graz und Ullrs Wine & Dine in St. Anton am Arlberg machen mit +2,5 Punkten nun 17 Punkte klar. Das ist ganz schön viel für einen einzigen Jahrgang!
Und das geht noch weiter: St. Peter Stiftskulinarium in Salzburg, Weinstube in Ischgl und Opus – by Nicolas Engel in Haugsdorf zeigen ebenfalls, was sie können, mit 15,5 und 15 Punkten. Die Liste der Aufsteiger mit Punktesteigerungen ist lang und vielfältig, und die Gastronomie in Österreich blüht auf wie nie zuvor.
Die neuen Haubenlokale
Zu den neuen Haubenlokalen gehören jetzt auch Arlicious in St. Anton am Arlberg und Shiki Omakase in Wien, die beide mit 17,5 Punkten und 4 Hauben glänzen. Auch Ansitz 12 in Lienz und Aurea Fine Dining in Wildschönau haben es auf 17 Punkte geschafft. Das Haus Zirngast Chef’s Table in Schladming und Les Deux in Kitzbühel stehen mit 16,5 Punkten ebenfalls ganz oben auf der Liste. Die Vielfalt ist beeindruckend und zeigt, dass sich die österreichische Küche auf einem hohen Niveau bewegt.
Insgesamt sind es 98 Restaurants, die mindestens 17 Punkte erreichen, das sind immerhin 16 mehr als im Vorjahr! Die Fünf-Hauben-Restaurants sinken jedoch von 9 auf 8, ein kleiner Wermutstropfen in diesem kulinarischen Hoch.
Auszeichnungen und Ehrungen
Ein ganz besonderer Moment war die Ehrung von Philip Rachinger, der als „Koch des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Mit 18,5 Punkten hat er sich in die Herzen der Gourmets gekocht. Noemi Zagoni, ein frischer Wind aus dem Elements in St. Anton am Arlberg, wurde als „Newcomerin des Jahres“ geehrt. Diese Auszeichnung zeigt, dass frischer Wind und kreative Ideen in der Gastronomie immer willkommen sind.
Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des „Gastronomen des Jahres“ an Toni Mörwald – eine Auszeichnung, die ihm gewiss nicht zufällig zuteilwurde. Auch Nina Fink, die Sommelière des Gasthaus Haberl in der Steiermark, und Larissa Andres, die den Service Award für ihre Arbeit in Wien erhielt, zeigten, dass die Gastronomie auch abseits der Küche glänzt.
Die Veränderungen im Gault&Millau Restaurantguide für 2027 spiegeln die Dynamik und Kreativität der österreichischen Gastronomie wider. Egal, ob in den großen Städten oder in ländlicheren Regionen, die Liebe zum Essen und zur Gastfreundschaft ist überall präsent und lässt die Herzen der Feinschmecker höherschlagen.
