Am vergangenen Samstag war es wieder so weit – der Almputztag in der Steiermark lockte hunderte Freiwillige in die malerische Natur. Auch im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag packten etwa 60 Helfer fleißig mit an, um die Almen rund um die Region zu pflegen. Mit viel Elan und ein paar guten Freunden an der Seite ging es auf zu den Almen Wurmgut, Ostereralm in Turnau, Wildalm – Halltal, Hofbaueralm und Geiregg-Moschkogelalm. Ein echter Gemeinschaftseinsatz!

Das Ziel? Die Almen von Stauden, Sträuchern, Farnen und unerwünschtem Gestrüpp zu befreien. Ein wichtiger Schritt, um Verbuschung und Verwilderung zu verhindern. Denn, ganz ehrlich, ohne die hart arbeitenden Bäuerinnen und Bauern würden die Almen schnell verwildern. Das hätte nicht nur negative Auswirkungen auf die Tierhaltung, sondern auch auf den Tourismus und die Erholungssuchenden, die sich in dieser wunderschönen Landschaft erholen möchten. Wer möchte schon auf verwilderte Weiden stoßen, wenn er die frische Bergluft genießen kann?

Der Wert der Almpflege

Und das ist noch nicht alles: Experten schätzen die jährlichen Kosten für die Almpflege in der Steiermark auf sage und schreibe über 40 Millionen Euro, wenn diese Arbeit nicht von den Bäuerinnen und Bauern übernommen würde. Landwirtschaftskammer-Präsident Andreas Steinegger hebt immer wieder den Wert dieser Almpflegeleistungen hervor. In der Steiermark gibt es etwa 1.610 Almen, auf denen im Sommer rund 42.000 Rinder, 900 Pferde sowie 6.000 Schafe und Ziegen weiden. Die Almen sind nicht nur ein wertvolles Kulturgut, sondern auch ein Schatz für die Biodiversität. Sie beherbergen zahlreiche seltene und gefährdete Arten.

In den letzten Jahren haben sich hunderte Freiwillige an diesen Einsätzen beteiligt – eine bemerkenswerte Zahl, die zeigt, wie wichtig den Menschen ihre Heimat ist. Die Pflege erfolgt in der Regel händisch, Maschinen kommen dabei selten zum Einsatz. So wird jede Hand gebraucht! Ein echter Teamgeist, der hier zum Vorschein kommt, denn die Freiwilligen werden von den Almbauern professionell angeleitet. Nach getaner Arbeit gibt’s als kleines Dankeschön eine stärkende Jause in geselliger Runde.

Ein Blick in die Zukunft

Für alle, die sich jetzt bereits für das nächste Event interessieren: Am 18. Juli 2026 findet der „Tag der Almen“ statt, wo erneut zur Almpflege aufgerufen wird. Die Notwendigkeit dieser Pflege ist unbestritten, denn ganz ehrlich, jährlich verwildern in der Steiermark rund 1.000 Hektar Almflächen ohne die notwendige Pflege. Wer also Lust hat, das nächste Mal dabei zu sein, sollte sich diesen Termin in den Kalender eintragen – die Natur wird es einem danken!

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Die Almpflege ist nicht nur eine Pflicht; sie ist auch eine schöne Möglichkeit, sich mit der Natur zu verbinden und die Schönheit der steirischen Landschaft zu erleben. Also, packt die Handschuhe ein und macht mit – es gibt nichts Besseres, als Hand in Hand für unsere Almen zu arbeiten!

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