Am 22. April 2026 fand im „MiraMonti“ ein bedeutender Businesstalk statt, an dem rund 50 Wirtschaftstreibende aus Bruck teilnahmen. Die Veranstaltung diente dem Austausch und der Vorstellung der neuen Wirtschaftskoordinatorin Stefanie Gleixner. Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger hob in ihrer Eröffnungsrede die Relevanz des Businesstalks für den Dialog und die Zusammenarbeit in der Region hervor. Die Schaffung der neuen Position der Wirtschaftskoordinatorin soll die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt stärken und die Attraktivität für Unternehmen erhöhen.
Kaltenegger verwies auf positive Entwicklungen in der Stadt, wie das „Honky Tonk“ Festival und den Brucker Businesslauf, die als Beispiele für die dynamische Wirtschaft Brucks dienen. Die anwesenden Wirtschaftstreibenden hatten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Erwartungen an die neue Wirtschaftsstruktur zu äußern. Christian Mayer, der die neue Stabstelle Stadtkommunikation und Standortmarketing vorstellte, betonte, dass die Bündelung von Wirtschaft, Kommunikation, Standortentwicklung und Zuzugsmanagement schnellere Abläufe und Unterstützung für Betriebe sowie neue Bürgerinnen und Bürger schafft.
Die neue Wirtschaftskoordinatorin
Stefanie Gleixner, die als Wirtschaftskoordinatorin der Stadt Bruck vorgestellt wurde, setzte sich als interne Bewerberin unter 46 Kandidaten durch. Gleixner, 36 Jahre alt und seit zwei Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt tätig, sieht ihre Rolle als Brückenbauerin zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Sie betont das Potenzial von Bruck und möchte die Zusammenarbeit mit Unternehmen intensivieren sowie die Ansiedlung neuer Betriebe fördern.
Die Entscheidung für Gleixner fiel einstimmig in der Hearingkommission, und Vizebürgermeister Raphael Pensl bezeichnete sie als die richtige Wahl für diese Schlüsselposition. Mit dem Spruch „Die Windschutzscheibe ist größer als der Rückspiegel“ richtet Gleixner ihren Blick in die Zukunft und setzt damit einen optimistischen Akzent auf die bevorstehenden Herausforderungen. Ihre Aufgabe umfasst auch die Präsentation der Stadt Bruck überregional und die Attraktivierung der Stadt.
Wirtschaftliche Perspektiven
Ein-Personen-Unternehmen (EPU) berichteten von Überlastung durch Bürokratie und den Herausforderungen im Alltag. Die neue Wirtschaftskoordinatorin soll hierbei unterstützend wirken. Albana Cerkinaj, Ansprechpartnerin im Zuzugsmanagement, hob die Bedeutung des Zuzugs für die wirtschaftliche Entwicklung hervor. Im nächsten Jahr sollen am LKH Hochsteiermark 200 neue Arbeitsplätze entstehen, was für die Region eine positive Entwicklung darstellt.
Insgesamt zeigt sich, dass Bruck an der Mur eine hohe Lebensqualität und eine gute Infrastruktur für Bewohner und Unternehmen bietet. Durch die Bündelung der Ressourcen in der Stabstelle strategische Stadtkommunikation und Standortmarketing wird eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmer, Gründer und neue Bürger geschaffen. Dies dürfte nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt stärken.