Heute ist der 5.05.2026 und wir blicken voller Freude auf eine beeindruckende Auszeichnung für die Blasmusikszene in der Steiermark. In einer feierlichen Zeremonie wurden herausragende Leistungen von Blasmusikkapellen gewürdigt, die nicht nur Traditionen bewahren, sondern auch aktiv zur kulturellen Vielfalt in unserer Region beitragen. Der Landeshauptmann Mario Kunasek unterstrich in seiner Ansprache die immense Bedeutung der Blasmusik für die steirische Kultur und dankte den Musikern für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement.

Besonders erfreulich ist die Ehrung von drei Kapellen aus den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg: Die Marktmusikkapelle Großklein und die Erzherzog-Johann-Trachtenkapelle St. Veit am Vogau aus Leibnitz sowie die Wolfram Berg- und Hüttenkapelle St. Martin im Sulmtal aus Deutschlandsberg waren unter den Geehrten. Insgesamt erhielten 31 Musikvereine den „Blasmusik-Panther“, während 16 dieser Vereine zusätzlich die „Robert-Stolz-Medaille“ verliehen bekamen. Letztere ist eine besondere Auszeichnung für exzellente Leistungen bei mehreren Wertungsspielen.

Ein Blick auf die Ausgezeichneten

Die Liste der geehrten Kapellen ist lang und beeindruckend. Neben den bereits erwähnten Kapellen aus Leibnitz und Deutschlandsberg wurden auch zahlreiche andere Vereine aus den unterschiedlichsten Musikbezirken ausgezeichnet. In Birkfeld etwa erhielten der Musikverein Anger sowie die Musikvereine Heilbrunn und Ratten die Robert-Stolz-Medaille. In Bruck an der Mur wurden die Werkskapelle Böhler Kapfenberg und der Musikverein Röthelstein geehrt, beide ebenfalls mit der Medaille. Ein weiterer Höhepunkt war die Auszeichnung der Wolfram Berg- und Hüttenkapelle in Deutschlandsberg, die die Medaille für ihre herausragenden Leistungen entgegennehmen konnte.

Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf die Rolle des Steirischen Blasmusikverbandes gelegt werden, der insgesamt 21 Musikbezirke mit 386 Musikkapellen und etwa 19.500 aktiven Musikern umfasst. Bemerkenswert ist, dass rund 45% der aktiven Musiker unter 30 Jahre alt sind. Das spricht für eine frische, dynamische Zukunft der Blasmusik in der Steiermark!

Die Bedeutung der Blasmusik für die Gemeinschaft

Die Ehrung ist nicht nur eine Auszeichnung für die einzelnen Musiker und Kapellen, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für die Gemeinschaft. Die Blasmusik verbindet Generationen, bringt Menschen zusammen und trägt zur Pflege von Traditionen bei. LH-Stv. Manuela Khom hob in ihrer Rede das Engagement dieser Vereine hervor und betonte, wie wichtig es ist, diese Traditionen für zukünftige Generationen zu bewahren und weiterzuentwickeln.

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In einer Zeit, in der die Gesellschaft von vielen Veränderungen geprägt ist, bleibt die Blasmusik ein stabiler Ankerpunkt und ein Ausdruck regionaler Identität. Das Zusammenspiel von Musikern, die aus verschiedenen Lebensrealitäten und Altersgruppen stammen, schafft eine einzigartige Atmosphäre, die sowohl Freude als auch Zusammenhalt fördert.

Für alle, die die steirische Blasmusik live erleben möchten, gibt es zahlreiche Auftritte und Veranstaltungen in den kommenden Monaten. Es lohnt sich, einen Blick in die Veranstaltungskalender der lokalen Kapellen zu werfen! Die Blasmusikszene ist lebendig, bunt und voller Talente – ein Grund mehr, stolz auf unsere Traditionen zu sein.