In Pirkhof, einem kleinen Ort in St. Stefan ob Stainz, hat Christian Krammer ein bemerkenswertes Projekt ins Leben gerufen. Sein neues Design-Label „steiraFORM“ vereint traditionelles Tischlerhandwerk mit der modernen Technologie des 3D-Drucks. Krammer, der als „Agile Coach“ in der Software-Entwicklung tätig ist, sucht einen kreativen Ausgleich zu seinem Berufsleben. Und dieser Ausgleich zeigt sich in seinen beeindruckenden Lampenmodellen, die aus seiner Kellerwerkstatt stammen.

Die Inspiration für die Lampen kam, wie es oft der Fall ist, ganz unverhofft – eine Lampe, die er in seinem eigenen Zuhause entdeckte. Diese Idee hat sich nun in zwei verschiedenen Modellen manifestiert: einer hellen und einer dunklen Variante. Besonders die dunkle Lampe, die über einen zweiteiligen Lampenschirm verfügt, sorgt für eine atmosphärische Beleuchtung, die in der Region hoch geschätzt wird. Krammer setzt dabei auf Regionalität und nutzt recycelte Materialien. Das Filament, das er für den 3D-Druck verwendet, ist „PETG“, hergestellt aus Industrieabfällen des medizinischen Bereichs in Österreich. Sogar seinen 3D-Druck-Abfall schickt er zur Wiederverwertung an eine Firma in Deutschland.

Eine kreative Partnerschaft

Krammer ist nicht allein auf dieser Reise. Er hat eine Kooperation mit Tischler Michael Wastian von der „Manyfactory“ in Preding, der die Sockel für die Lampen liefert. Diese Zusammenarbeit bringt das Beste aus beiden Welten zusammen – die Kreativität und das handwerkliche Geschick von Wastian sowie Krammers innovative Designs. Eine spannende Mischung, die am Ende einen echten Mehrwert bietet.

Seine Lampen haben bereits das Hotel Stainzerhof mit 15 Exemplaren ausgestattet. Das spricht für die Qualität und den Charme, den seine Designs ausstrahlen. Zudem plant Krammer, eine größere Version seiner Lampen für ein Bioresort in der Oststeiermark zu entwickeln. Eine Akku-Version mit einem Edelstahlsockel ist ebenfalls in Arbeit. Man sieht, dass Krammer nicht stillsteht – immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Möglichkeiten, sein handwerkliches Können weiter auszubauen.

Der 3D-Druck im Kontext

Der 3D-Druck hat sich in den letzten Jahren in vielen Branchen etabliert. Ob im Automobilbau, Maschinenbau oder gar in der Medizintechnik – die Möglichkeiten scheinen schier unbegrenzt. Man könnte fast sagen, der 3D-Druck ist das neue Gold. Materialien wie Kunststoffe, Harz und sogar Beton haben ihren Platz gefunden, wobei Beton im Bauwesen ganz vorne mitspielt. Interessanterweise wird sogar an nachhaltigen Alternativen geforscht, um den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. Projekte wie das Wavehouse, das größte 3D-gedruckte Haus in Europa, zeigen, dass die Zukunft des Bauens in der Luft liegt.

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Krammer ist mit „steiraFORM“ ein Teil dieser aufregenden Entwicklung. Seine Lampen sind nicht nur schlicht funktional, sondern auch ein Ausdruck von Kreativität und einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das ist es, was ihn antreibt. Die Unterstützung seiner Firma DCCS in Graz gibt ihm den nötigen Rückhalt, um seine Visionen zu verwirklichen. Und das Beste daran? Krammer ermutigt andere, es ihm gleichzutun und ihre eigenen Projekte zu starten – ganz im Sinne von „Mach einfach, hab Spaß dabei!“