Ein wahrlich grandioses Ereignis hat sich in der Steiermark abgespielt! Die Weinbäuerinnen und Weinbauern aus den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg haben bei der 79. steirischen Landesweinbewertung 2026 absolute Spitzenleistungen gezeigt. Es ist der größte Weinwettbewerb unseres Bundeslandes, und an diesem Tag, dem 1. Juni 2026, wurde in der Seifenfabrik Graz gefeiert. Über 350 Weingüter haben insgesamt 1.747 Weine zur Bewertung eingereicht – das ist eine beachtliche Zahl!
Die Spannung war bis zur letzten Minute greifbar. Von den eingereichten Weinen schafften es 108 ins Finale, und letztendlich wurden 18 davon als „Landessieger 2026“ ausgezeichnet. Ein Doppellandessieg und gleich sieben Single-Landessiege gingen an die Bezirke Leibnitz und Deutschlandsberg. Das ist wirklich ein Grund zur Freude und ein Zeichen für die Qualität, die unsere heimischen Weine auszeichnet! Hier gibt es mehr Informationen über diese beeindruckenden Erfolge.
Die Landessieger und ihre Weine
Die Liste der Gewinner ist lang und vielfältig. Aus Leibnitz können wir folgende Landessieger feiern: Der Panoramaweinhof Strablegg-Leitner mit seinem „Grauburgunder Eichberg DAC“, das Weingut Felberjörgl mit dem „Morillon Ried Höchleit’n DAC“, das Weingut Peter Strauss, das den „Chardonnay Südsteiermark DAC“ präsentierte, und schließlich das Weingut Tschermonegg mit dem „Sauvignon Blanc Gamlitz DAC“. Jede Flasche erzählt ihre eigene Geschichte!
Auch Deutschlandsberg hat nicht gespart und glänzte mit dem Peiserhof Familie Strohmeier, der gleich doppelt triumphierte: mit dem „Sämling 88 Klassik“ sowie dem „Weißburgunder Weststeiermark DAC“. Zudem wurde der Schilcherweinbau KOCH KG mit dem „Schilcher Weststeiermark DAC“ und das Weingut Familie Hiden mit dem „Gelber Muskateller Klassik“ ausgezeichnet. Das Weingut Klug rundete das Bild mit seinem „Sauvignon Blanc“ ab.
Der Weg ins Finale
Der Weg zu diesen herausragenden Weinen war alles andere als einfach. Bei der Auswahl der Siegerweine wurde ein strenges Verfahren angewandt, bei dem die Weine in Blindverkostungen getestet wurden. Die Teilnehmer mussten sicherstellen, dass ihre Weine den fruchtig-steirischen Weinstil verkörpern und die Anforderungen erfüllen. Bei den klassischen Sortengruppen, die aus 18 Kategorien bestanden, dürfen die Weine zum Beispiel weniger als 13 Volumenprozent Alkohol aufweisen. Man merkt, dass hier nicht einfach jeder Winzer mitmachen kann – es ist harte Arbeit und viel Leidenschaft gefragt!
Um ins Finale zu gelangen, musste eine Mindestweinmenge vorhanden sein, was die Herausforderung noch größer machte. Von den rund 1.700 eingereichten Weinen schafften es nur etwa 286 ins Semifinale, und nur 108 Weine schafften den Sprung ins Finale. Das zeigt, wie hoch die Messlatte in der steirischen Weinlandschaft liegt.
Ein Preis für die Besten
Besonders hervorzuheben ist das Weingut Lackner aus Krottendorf-Gaisfeld, das als „Weingut des Jahres 2026“ ausgezeichnet wurde. Ein beeindruckender Erfolg, der die harte Arbeit und das Engagement des Winzers widerspiegelt. Ein solches Lob ist wie ein Ritterschlag in der Weinbranche und öffnet viele Türen!
Die steirische Weinszene ist lebendig und vielfältig. Mit solch großartigen Ergebnissen zeigt sich erneut, dass die Region Leibnitz und Deutschlandsberg zu den besten Weinbaugebieten Österreichs zählen. Es bleibt spannend zu sehen, welche weiteren Köstlichkeiten uns die Winzer in Zukunft präsentieren werden!
