Am Samstag, den 25. Juni 2026, fand im Konzertsaal der Musik- und Kunstschule Deutschlandsberg ein ganz besonderes Konzert statt. Die Harfenklassen der Musikschulen Bad Gams, Deutschlandsberg und Wies hatten sich zusammengetan und ein eindrucksvolles Event auf die Beine gestellt. Es war ein Fest der Saiten, das die Herzen der Zuschauer rührte.

Geleitet wurde das Konzert von den engagierten Musikschullehrerinnen Marlene Trauner, Elke Berger-Paternusch und Gabriele Uggowitzer-Oliva. Diese drei Damen sind nicht nur hervorragende Musikerinnen, sondern auch leidenschaftliche Pädagoginnen, die viel Wert auf die persönliche Entwicklung ihrer Schüler legen. Um das Konzert vorzubereiten, fand ein intensiver Probetag statt, an dem 25 Harfenspielerinnen und -spieler teilnahmen. Der Tag diente nicht nur der Verbesserung von Dynamik, Zusammenspiel und Rhythmus, sondern auch der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls unter den jungen Musikerinnen und Musikern.

Ein abwechslungsreiches Programm

Das Programm, das die jungen Talente präsentierten, war so vielfältig wie die musikalischen Einflüsse Österreichs und darüber hinaus. Es umfasste Stücke aus der Volksmusik – sowohl österreichischen als auch lateinamerikanischen und irischen Ursprungs –, Popmusik, Filmmusik und sogar Musicalmelodien. Die Mischung war nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Einladung an das Publikum, sich auf eine musikalische Reise zu begeben.

Elmar Berger, der Direktor der Musik- und Kunstschule Deutschlandsberg, äußerte sich stolz über das Projekt und die gelungene Zusammenarbeit. Er betonte die Bedeutung solcher Initiativen für die Vernetzung und Lebendigkeit der musikalischen Ausbildung in der Region. Projekte wie dieses zeigen, wie wichtig es ist, jungen Menschen Zugang zu hochwertiger musikalischer Bildung zu ermöglichen. Und genau das ist auch das Ziel des Programms „ZusammenSpielMusik“, das vom Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen seit dem Schuljahr 2016/17 gefördert wird.

Musikalische Bildung fördern

Das „ZusammenSpielMusik“-Programm ist ein hervorragendes Beispiel für Kooperationsvorhaben zwischen allgemeinbildenden Schulen und außerschulischen Partnern, insbesondere öffentlichen Musikschulen. Derzeit arbeiten 64 Schulen in Hessen aller Schulformen in solchen Kooperationen, und über 5000 Schülerinnen und Schüler profitieren von vertieftem oder erweitertem Musik- und Instrumentalunterricht. Es wird deutlich, dass die Förderung über einen dreijährigen Programmzyklus, mit einer Neuausschreibung zum Schuljahr 2025/26, einen wichtigen Beitrag zur musikalischen Bildung leistet.

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Besonders bemerkenswert ist, dass das Programm darauf abzielt, den Zugang zu musikalischer Bildung für Schülerinnen und Schüler zu erleichtern, die aus infrastrukturellen oder ökonomischen Gründen Schwierigkeiten haben. Das Büro Kulturelle Bildung steht interessierten Schulen zur Verfügung, um ihnen bei der Beantragung der Förderung zu helfen. So wird den jungen Menschen die Möglichkeit gegeben, ihre musikalischen Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln.

Die Rolle der Lehrkräfte

Einen weiteren Aspekt, den es zu beleuchten gilt, ist die Rolle der Lehrkräfte in der Musikausbildung. Die Ständige wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz hat betont, dass die Lehrerbildung akademisch bleiben sollte und in Hochschulen und Universitäten stattfinden muss. Allerdings wird auch kritisiert, dass die Klassenfrequenzen erhöht werden sollen, während die Maximalfrequenzen aus nicht belegten Gründen unterschritten werden. Lehrerinnen und Lehrer tragen oft zusätzliche Aufgaben, die über den reinen Unterricht hinausgehen, und das erhöht den Druck auf sie.

Die Herausforderungen, vor denen die Lehrkräfte stehen, sind vielfältig. Individuelle Förderung, Integration, Beratungsgespräche und Dokumentation sind nur einige der neuen Aufgaben, die sie bewältigen müssen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Wertschätzung für die Lehrerinnen und Lehrer zu steigern, auch wenn die Hattie-Studie die Bedeutung der Lehrperson hervorhebt.

Das Konzert in Deutschlandsberg war nicht nur ein musikalisches Ereignis, sondern auch ein Zeichen für die Vernetzung und die Bedeutung der musikalischen Ausbildung in der Region. Es zeigt, dass Musik verbindet – ganz gleich, ob auf der kleinen Harfe oder in großen Orchestern. Und das ist doch eine wunderbare Botschaft!

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