Heute ist der 8.06.2026, und in Deutschlandsberg gibt es gleich mehrere Gründe zur Freude und zum Feiern! Ein ganz besonderer Anlass war die Ehrung von Heinrich Steinbauer, der für seine beeindruckenden 50 Jahre Mitgliedschaft im Kameradschaftsbund mit der Medaille in Gold ausgezeichnet wurde. Die feierliche Überreichung fand im Ortsverband Stainz statt, unter der Leitung von Obmann Franz Hopfgartner und Gruppenleiter Josef Hohensinger. An diesem Tag durfte Steinbauer nicht nur die Medaille in Empfang nehmen, sondern auch seinen 75. Geburtstag feiern – ein doppelter Grund zum Anstoßen!
Heinrich Steinbauer wurde am 3. Mai 1951 als sechstes von 17 Kindern in Feldbaum geboren. Die Schulzeit verbrachte er in Gams und Wildbach, bis seine Familie nach Lasselsdorf zog. Nach einer kurzen Zeit als Tischler entschloss er sich, den Beruf zu wechseln und wurde Frisör. Ab 1975 arbeitete er bei Frisör Max Wachtl, wo er viele Lehrlinge ausbildete. Tragisch war der Verlust seines Chefs, nach dem Steinbauer den Salon übernahm und bis 2007 erfolgreich führte. 2013 verließ er das Unternehmen, blieb jedoch bis dahin aktiv. Neben seiner beruflichen Laufbahn hat er auch eine liebevolle Familie aufgebaut: Seit 1974 ist er mit Monika verheiratet, sie haben einen Sohn, Thomas, sowie zwei Enkelkinder, Vicky und Aurelia. Seine Leidenschaft für Tennis und Wandern trägt dazu bei, dass er fit bleibt und das Leben in vollen Zügen genießt.
Ehrungen im Kameradschaftsbund
Die Ehrung Steinbauers ist nicht der einzige Grund zur Feier im Kameradschaftsbund. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Froßdorfer in Waikhartsberg standen die Ehrungen für langjährige Mitglieder im Mittelpunkt. Neben Steinbauer erhielt auch Heinrich Stilzinger die Medaille für 50 Jahre Zugehörigkeit. Ludwig Degeneve, Helmut Schatz und Christian Schatz wurden für jeweils 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Johann Ebner und Johann Oberleitner durften sich über das Kriegerinnerungs-Kreuz freuen.
Bürgermeister Fabian Grüneis nutzte die Gelegenheit, um den Mitgliedern für die Pflege der Soldatengrabstätte in Stillfüssing zu danken. Diese Arbeit ist nicht nur wichtig, sondern trägt auch zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten bei. Die Ortsgruppe plant außerdem die Restaurierung der Krieger-Namenstafeln der zwei Weltkriege – ein Beitrag zur Kirchenrenovierung, der zeigt, wie wichtig die Geschichte und das Gedenken in der Gemeinschaft sind.
Ein Leben voller Engagement
Heinrich Steinbauer, der auch als ehemaliger Obmannstellvertreter und Kommandant des Ortsverbandes einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, ist ein Paradebeispiel für Engagement und Durchhaltevermögen. Obmann Franz Hopfgartner äußerte während der Feier den Wunsch, Steinbauer bei zukünftigen Veranstaltungen öfter zu sehen. Das ist nicht weiter verwunderlich, schließlich ist er eine lebendige Verbindung zwischen den Generationen im Kameradschaftsbund. Josef Hohensinger überreichte ihm die Medaille, ein Billett und die Mitgliederzeitschrift „Courage“ – kleine, aber bedeutende Gesten der Wertschätzung für seine langjährige Treue und seinen unermüdlichen Einsatz.
Es bleibt zu hoffen, dass Heinrich Steinbauer noch viele weitere Jahre in der Gemeinschaft aktiv sein wird. Die nächsten großen Ereignisse stehen bereits an – und vielleicht wird auch der 6. Juni 2026 zu einem bedeutenden Datum in seiner Lebensgeschichte. Man kann wirklich sagen, dass solche Menschen wie er die Gemeinschaft stark machen und ihre Werte lebendig halten.
