Die Wiedereröffnung des Caféhauses Lex auf dem Stainzer Hauptplatz ist ein Ereignis, das viele in der Region mit Spannung erwartet haben. Nach dem traurigen Ableben von Franz Lex am 9. Januar, der das Café über viele Jahre hinweg geprägt hat, stand das Lokal eine Zeit lang leer. Doch jetzt ist es endlich soweit! Das Betreiberteam, bestehend aus Steffi und Hias Putz-Machater, hat das Café Ende Mai wiedereröffnet. Es ist nicht einfach nur ein Café, sondern ein Ort, der Generationen verbindet und ein großes, öffentliches Wohnzimmer für alle Stainzer sein soll.

Das Caféhaus wurde zwar umgestaltet, doch der ursprüngliche Charme bleibt erhalten. Bei der Eröffnung, die mit einem Pre-Opening am vergangenen Freitag begann, war der Andrang enorm. Geschäftsfreunde, Wegbegleiter und Mitglieder der „Stainzer Wirtschaft“ waren anwesend, und es herrschte eine festliche Stimmung. Claudia Dunst-Mösenlechner, die Obfrau der „Stainzer Wirtschaft“, überbrachte herzerwärmende Glückwünsche, während Karl Freydl die Bedeutung von Gastronomiebetrieben auf dem Hauptplatz betonte. Bürgermeister Karl Bohnstingl, der das Café ebenfalls besuchte, drückte seine Freude über die Wiederbewirtschaftung aus.

Ein neues Kapitel für das Café Lex

Die neue Innenausstattung des Café Lex ist modern und einladend. Die Tische laden zum Plauschen und Philosophieren ein, während die Wände mit Bildern von Künstlern geschmückt sind. Ein besonderes Highlight sind die regionalen Weine und Schmankerl aus dem Heurigen, die im Angebot sind. Neu hinzugekommen ist jeden Samstag die Weißwurst vom Ablinger sowie das „Weiße“ von einer Privatbrauerei – das klingt doch verlockend! Die Öffnungszeiten sind ebenfalls ansprechend: Mittwoch und Donnerstag von 8.30 bis 19 Uhr, Freitag und Samstag bis 21.30 Uhr und Sonntag bis 18 Uhr.

Das Café Lex war bereits vor der Schließung ein beliebter Treffpunkt in Stainz. Nun hoffen die Betreiber, dass es wieder zu einem Ort des Miteinanders wird, wo man einfach mal vorbeischaut, einen Kaffee genießt und das Leben in vollen Zügen auskostet. Im Café wird auch Feinkost aus dem eigenen Buschenschank angeboten, was die Auswahl zusätzlich bereichert. Die Umbauten scheinen gelungen, und die Atmosphäre verspricht, dass der Geist von Franz Lex weiterhin in den Räumlichkeiten spürbar ist – ein Lebenswerk, das es wert ist, fortgeführt zu werden.

Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, sollte einfach mal vorbeischauen und sich selbst ein Bild machen. Das Café Lex hat sich nicht nur verändert, sondern ist bereit, eine neue Ära einzuleiten – und das mit einem breiten Lächeln. Für viele Stainzer wird es wieder ein Ort der Begegnung sein, an dem Geschichten erzählt, Freundschaften gepflegt und neue Erinnerungen geschaffen werden.

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