Am 7. Juni 2026 war es endlich soweit: Das CORE&MORE Festival fand auf der Schloßbergbühne Kasematten in Graz statt, und die Vorfreude war förmlich greifbar. Bereits um 14:30 Uhr strömten die ersten Fans der lauteren Musik in die Venue, um sich auf ein großartiges Line-up einzustellen. Die Veranstaltung wurde von Radio Soundportal, der Kleinen Zeitung, der Agentur Hölbling, AK YOUNG und der Region Graz präsentiert – ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das die Kulturszene hierzulande belebt!
Die erste Band, die auf die Bühne trat, war die Grazer Band „Covendeath“, die den Kleine-Zeitung-Bandcontest im Grazer Orpheum gewonnen hatte. Ihre energiereiche Performance und der gute Sound zogen sofort die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Es war cool zu sehen, wie die lokale Szene unterstützt wird! Danach folgten die kanadischen Zwillingsbrüder Dylon und Tyson Opalinsky mit ihrer Band „Opal In Sky“, die mit choreografierten Einlagen für ordentlich Stimmung sorgten.
Ein abwechslungsreiches Programm
Die Menge wuchs unaufhörlich – besonders an diesem heißen Sonntagnachmittag. „All Faces Down“ aus Wien brachte post-hardcore Klänge mit, die zwar durchschnittlich, aber dennoch gut ankamen. Und dann kam der Auftritt von „Silent Planet“ aus Kalifornien. Wow! Das war ein echtes Highlight! Mit ihrer mitreißenden Performance und engagierten Aussagen gegen Schusswaffen und Faschismus zogen sie alle in ihren Bann.
Auch „Any Given Day“ aus Gelsenkirchen hielten das hohe Niveau mit ihrer Intensität und Publikumsnähe. Die Band hat einfach eine Art, das Publikum mitzureißen, und es war offensichtlich, dass die Fans mit jedem Song mehr Energie tankten. Und schließlich der Headliner des Abends: „Bury Tomorrow“ aus Southampton. Diese britische Metal-Band ist bekannt für ihre spektakulären Liveshows, und sie enttäuschten nicht. Mit Feuerfontänen und einem Frontmann, der im wahrsten Sinne des Wortes das Publikum animierte, wurde der Abschluss zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Rolle von Festivals in der Kulturlandschaft
Musikfestivals wie das CORE&MORE sind nicht nur ein Ort für großartige Musik – sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Sie fördern Begegnungen und soziale Interaktionen und bieten Newcomer:innen eine Bühne, um sich zu präsentieren. Laut einer bundesweiten Festivalstudie gibt es rund 1.800 Musikfestivals in Deutschland, die eine große Vielfalt an Genres abdecken. Das Festival in Graz zeigt, wie solche Veranstaltungen auch in Österreich zur Identitätsfindung und kulturellen Vielfalt beitragen.
Die Festival-Atmosphäre, mit intensiven Sounds und einem Gemeinschaftsgefühl, war einfach einmalig. Das CORE&MORE Festival hat in diesem Jahr erneut bewiesen, dass es ein Muss für alle Fans von Metalcore, Hardcore, Post-Hardcore und Punk ist. Die Mischung aus lokalem Talent und internationalen Acts machte den Tag zu einem besonderen Erlebnis!
Falls ihr mehr über die Veranstaltung erfahren wollt, könnt ihr die Kleine Zeitung besuchen.
