Am vergangenen Wochenende fand ein ganz besonderes Ereignis im Generationenpark Feldkirchen statt. Die GU6-Gemeinden haben ein gemeinsames Minigolf-Turnier veranstaltet, an dem sich zahlreiche Bürgermeister und Gemeinderäte aus der Umgebung beteiligten. Die Teilnehmer kamen aus Feldkirchen bei Graz, Kalsdorf bei Graz, Premstätten, Seiersberg-Pirka, Werndorf und Wundschuh. Dies war nicht nur eine Gelegenheit, sich sportlich zu betätigen, sondern auch ein wichtiger Anlass für den Austausch abseits von politischen Debatten. Teamgeist und Geselligkeit standen im Vordergrund!

Die Gemeinde Seiersberg-Pirka hat das Turnier mit einem Durchschnitt von 50,89 Schlägen gewonnen. Ein ganz besonderer Moment des Tages war der beeindruckende Einzelwert von Gemeinderat Josef Eibinger aus Seiersberg-Pirka, der mit 39 Schlägen den besten Score erzielte. Der GU6-Obmann Matthias Pokorn unterstrich bei der Siegerehrung die Relevanz solcher Begegnungen für den persönlichen Austausch und die Zusammenarbeit in der Region. Für die Zukunft ist eine Revanche beim Boccia im nächsten Jahr geplant, die die Vorfreude auf weitere sportliche und gesellige Begegnungen sicherlich steigern wird.

Radverkehr in der Region

Doch nicht nur beim Minigolf wird Gemeinschaft gepflegt. Im August hat die steirische Landesregierung einen Grundsatzbeschluss gefasst, der die Weiterentwicklung des Radverkehrs in der Region vorantreibt. Rund 13 Millionen Euro werden bis 2026 in den Alltagsradverkehr investiert, wobei der Landesanteil etwa 8,5 Millionen Euro beträgt. Das Radverkehrskonzept GU6 ist ein zentraler Bestandteil dieser Strategie und zielt darauf ab, die Mobilität für Radfahrer erheblich zu verbessern. Verkehrsanfragen, die von den Bürgern geäußert werden, finden hier also Gehör.

Landeshauptmann-Stv. Anton Lang hat angekündigt, dass es in Zukunft für Radfahrer keine spürbaren Gemeindegrenzen mehr geben wird. Das klingt doch vielversprechend, oder? Das Konzept ist Teil eines langfristigen Entwicklungsprogramms für den Radverkehr in der Region von 2024 bis 2034 und wird in mehreren Etappen umgesetzt. Auch die Investitionen in Leitsysteme, Radabstellanlagen und die Bewusstseinsbildung sind Schritte in die richtige Richtung – einfach ein weiterer Baustein für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität.

Zusammenfassend zeigt sich: Sowohl bei sportlichen Aktivitäten wie dem Minigolf-Turnier als auch bei der Planung des Radverkehrs wird die Gemeinschaft in den GU6-Gemeinden großgeschrieben. Der Austausch unter den Gemeinden und die Förderung der Mobilität sind nicht nur wichtig, sie sind auch ein klarer Ausdruck des Miteinanders, das in der Region gelebt wird. Wer weiß, vielleicht wird der nächste große Event ja ein weiteres Turnier oder eine Rad-Runde, die alle zusammenbringt!

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