Heute ist der 15.05.2026 und in der Region Graz-Umgebung tut sich was – und zwar in puncto Mobilität! Gratwein-Straßengel hat sich zum Vorreiter im Steirischen Zentralraum entwickelt. Mit der Eröffnung von drei tim-Carsharing-Standorten wird die lokale Mobilität spürbar verbessert. Die Bürgermeisterin Doris Dirnberger freut sich über die neue Anlaufstelle, die am ehemaligen Gemeindeamt in Eisbach eingerichtet wurde. Hier können jetzt nicht nur zwei Renault Zoe und ein eLastenrad ausgeliehen werden, sondern auch ein schicker Cupra Born. Das klingt doch nach einer feinen Sache!
Doch damit nicht genug. Auch in Fernitz-Mellach gibt’s Neuigkeiten: Der dortige tim-Standort wurde vor das Gemeindeamt verlegt, was die Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger deutlich erhöhen soll. Bürgermeister Robert Tulnik hebt hervor, dass die Ausleihe des Opel Mokka-e nun direkt vor der Bushaltestelle Erzherzog-Johann Platz möglich ist – eine echte Verbesserung, wie ich finde. Die öffentlichen Ladesäulen für private E-Autos bleiben am bisherigen Standort in der Schulgasse, etwa 300 Meter entfernt. Aber hey, das ist ja nicht weit!
Ein starkes Netzwerk
Das Carsharing-Netzwerk im Steirischen Zentralraum ist mittlerweile beeindruckend gewachsen und umfasst mehr als 100 E-Autos. Nach einmaliger Registrierung haben die Nutzer Zugang zu 24 tim-Autos und elf Lastenrädern an insgesamt 18 Standorten in den Bezirken Graz-Umgebung und Voitsberg. Und falls jemand einen Ausflug nach Graz plant – kein Problem, eine Freischaltung für Graz ist auf Wunsch ebenfalls möglich. Wer hätte gedacht, dass Mobilität so flexibel sein kann?
Natürlich ist Carsharing nicht nur eine praktische Lösung für den Alltag, sondern auch eine nachhaltige. Laut dem Umweltbundesamt bietet es eine Möglichkeit, die hohen Anschaffungskosten eines eigenen Fahrzeugs zu umgehen. Die monatlichen Vollkosten für einen Pkw in der Golfklasse belaufen sich auf etwa 400 bis 500 Euro – das ist nicht ohne! Die Kombination von Carsharing mit einem leistungsfähigen ÖPNV-Angebot und Leihfahrrädern könnte also die Antwort auf viele Mobilitätsfragen sein. In vielen Städten gibt es bereits integrierte Mobilitäts-Apps, die solche Angebote bündeln. Vielleicht ist Graz da ja auf dem besten Weg?
Die Zukunft der Mobilität
Es ist spannend zu sehen, wie sich die Mobilität in unserer Region weiterentwickelt. Die Idee, Verkehrsmittel zu kombinieren – sei es Bahn, Bus oder Fahrrad – und dabei Carsharing als Ergänzung zu nutzen, könnte eine echte Wende bringen. Augsburg ist ein Beispiel, wo diese Integration bereits funktioniert. Warum sollte das nicht auch in Graz-Umgebung möglich sein? Die Zukunft der Mobilität könnte durchaus in einem Miteinander liegen, das umweltfreundlich und effizient ist.
Jedenfalls bleibt abzuwarten, wie sich das Angebot in den kommenden Jahren weiterentwickelt. Für heute bleibt nur zu sagen: Es ist einfach nur spannend, was sich hier tut!