Heute ist der 26.05.2026 – und in Graz-Umgebung stehen große Veränderungen in der Abfallwirtschaft bevor! Ab 2027 wird alles neu organisiert. Ein spannendes Projekt, das uns nicht nur einheitliche Mülltonnen bringt, sondern auch frische Regeln für die gesamte Region. Das Ziel? Ein einheitliches System für den gesamten Bezirk, abgesehen von fünf Gemeinden, die von den Neuerungen ausgenommen sind: Feldkirchen bei Graz, Haselsdorf-Tobelbad, Premstätten, Seiersberg-Pirka und Weinitzen. Hier wird sich also einiges tun.
Die Abfallsammlung in 31 Gemeinden wird künftig von der Ehgartner Entsorgungs GmbH und der Saubermacher Dienstleistungs AG übernommen. Ein echter Fortschritt, denn rund 70% der Sammelfahrten sollen mit Elektro-Lkw durchgeführt werden. Der Rest? Der wird mit HVO-Diesel betrieben. Das klingt nicht nur umweltfreundlich, sondern hat auch eine bemerkenswerte Nebenwirkung: eine erwartete CO₂-Einsparung von rund 200 Tonnen pro Jahr! Markus Windisch, der Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes (AWV), hebt hervor, dass diese Maßnahmen nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Gemeinden entlasten werden.
Neue Müllbehälter für alle
Ein weiterer spannender Punkt: Die Anschaffung von etwa 100.000 neuen Müllbehältern! Diese neuen Tonnen gehören den Gemeinden und dem AWV Graz-Umgebung, nicht mehr den Entsorgungsunternehmen. Das macht alles einfacher und transparenter. Die Behälter werden in einer digitalen Datenbank erfasst, codiert und sogar geoverortet – einfach genial! Und das Beste: QR-Codes auf den Deckeln geben direkt Infos zur Mülltrennung. Man könnte fast sagen, wir werden zum Mülltrennungsprofi – ganz ohne großen Aufwand.
Der Austausch der alten Mülltonnen startet im September 2026 und wird schrittweise bis Ende des Jahres erfolgen. Und keine Sorge, die alten Behälter sind nicht zum alten Eisen verurteilt – sie sollen weiterverwendet oder aufbereitet werden. Georg Zuser von der Zuser Unternehmensgruppe spricht von einer langfristigen Auftragsvergabe und dem Fokus auf Elektromobilität. Das klingt nach einer zukunftsorientierten Lösung!
Sauberkeit für unterwegs
Doch nicht nur die Mülltonnen stehen im Fokus. Im Rahmen des Steirischen Frühjahrsputzes 2026 erhalten alle Gemeinden in Graz-Umgebung ein „Aschenbecher to go“-Startpaket. Was ist das? Ein wiederverwendbarer, dicht verschließbarer Aschenbecher für unterwegs! Ideal für alle Raucher:innen, die ihre Zigarettenstummel richtig entsorgen wollen. Dieser praktische Begleiter passt in jede Tasche und motiviert dazu, Zigaretten auszuglühen und im Restmüll zu entsorgen. So bleibt unsere Umgebung sauber und ordentlich!
Das Startpaket besteht aus einem großen Glas für die Präsentation und Entnahme der Aschenbecher im Bürgerservice, zwischen 50 und 150 Stück Aschenbecher – je nach Einwohnerzahl – und Plakaten zur Bewerbung an den Ausgabestellen. Wer mehr benötigt, kann beim AWV Graz-Umgebung nachkaufen. Die Übergabe der Startpakete fand am 04.03.2026 statt und markierte den offiziellen Start dieser umweltfreundlichen Kampagne.
Ein Blick über die Grenzen
Ein kurzer Gedanke zur Abfallwirtschaft im Allgemeinen: In Deutschland gibt es jährliche Abfallbilanzen, die auch Daten zu Kunststoffabfällen enthalten. Diese fallen unter „gemischte Verpackungen / Wertstoffe“. In der Fachserie 19, Reihe 1 „Abfallentsorgung“ werden auch relevante Kennzahlen veröffentlicht. Diese Statistiken sind wichtig, um zu verstehen, wie viel Kunststoffabfall tatsächlich anfällt. Denn nur so können wir lernen und die richtigen Schritte in der Abfallwirtschaft einleiten.
Graz-Umgebung hat also eine spannende Zeit vor sich! Mit neuen Regeln und Initiativen, die nicht nur die Abfallwirtschaft effizienter gestalten, sondern auch das Bewusstsein für Umweltschutz stärken. Man darf gespannt sein, was die kommenden Jahre bringen werden.
