Umbau der Kreuzung Josef-Huber-Gasse in Graz gestartet: 40 Millionen Euro für neue Unterführung
Heute ist der 6.07.2026 und in Graz hat der Umbau der Kreuzung für die Unterführung Josef-Huber-Gasse nun endlich begonnen. Das Projekt, das die Verbindung zwischen dem Eggenberger Gürtel und der Alten Poststraße verbessern soll, ist ein bedeutender Schritt für die Entwicklung der Reininghausgründe. Die Stadt Graz investiert dafür stolze 40 Millionen Euro in die Verkehrsmaßnahme. Bis 2027 soll die Unterführung fertiggestellt sein – ein ehrgeiziges, aber notwendiges Vorhaben!
Die ersten Grabungsarbeiten an der Kreuzung Eggenberger Gürtel beginnen im kommenden Jahr, genauer gesagt am 6. Juli 2026. Dabei sind Fahrstreifensperrungen nicht zu vermeiden, also halten Sie sich bereit, Ihre gewohnten Routen zu überdenken. Von Mitte September 2026 an werden auch Nachtarbeiten durchgeführt, die zu einer Verengung der Fahrspuren in der Nord-Süd-Verbindung führen können. Das klingt nach einer Menge Lärm und Staub, aber die langfristigen Vorteile könnten es wert sein.
Der Verlauf des Projekts
Die Unterführung selbst wird 150 Meter lang sein und unter der viergleisigen ÖBB-Bahntrasse verlaufen – eine echte Herausforderung für die Bauarbeiter. Stadtbaudirektor Bertram Werle betont, dass die Planungsphase bereits in den 2000er-Jahren begann, viel Zeit also, um alles genau vorzubereiten. Das Projekt wurde einstimmig vom Grazer Gemeinderat beschlossen; es gibt also einen breiten Rückhalt für diese Maßnahme. Auch die Zugfahrgäste müssen sich keine Sorgen machen, da die Spezialtiefbauarbeiten bei laufendem Betrieb durchgeführt werden.
Ein durchgängiger Geh- und Radweg wird die neue Straße begleiten, und es sind auch Begrünungsmaßnahmen vorgesehen. Das klingt doch einfach nach einem Gewinn für alle! Für die Autofahrer bleibt die Zufahrt von Eggenberger Gürtel und Josef-Huber-Gasse in die Steinfeldgasse während der Bauzeit möglich – ein kleiner Lichtblick inmitten der Baustelle. Allerdings wird Parken im direkten Baustellenbereich der Steinfeldstraße während der Bauzeit nicht möglich sein, was sicher für einige Unannehmlichkeiten sorgen wird.
Die kritische Stimme
Doch nicht alle stehen hinter diesem Projekt. Verkehrsstadträtin Judith Schwentner äußert sich kritisch und ist gegen den Umbau. Sie bringt Bedenken vor, die nicht ignoriert werden sollten. Aber ohne die Unterführung wären ab 2028 keine neuen Quartiere in Reininghaus möglich gewesen, was zu Schadenersatzforderungen geführt hätte. Ein Dilemma, das die Stadt Graz nicht ignorieren konnte.
Die Hauptarbeiten an der Steinfeldstraße sind von Februar bis Oktober 2026 und von April bis Oktober 2027 geplant. Die durchgehenden Arbeiten an der Unterführung sollen bis zum Herbst 2027 andauern. Wer also in dieser Zeit durch Graz fährt, sollte unbedingt die Augen offen halten und sich auf eventuelle Umleitungen einstellen.
Für alle, die mehr Informationen über den Baufortschritt und das Projekt selbst suchen, gibt es eine Webseite: www.graz.at/josef-huber-gasse. Dort wird laufend über die Fortschritte informiert – ein kleiner Lichtblick in der Baustellenzeit! Wer also etwas Geduld aufbringt, wird am Ende vielleicht mit einer deutlich verbesserten Verkehrssituation belohnt – das hoffen wir alle!
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