Am 3. Juni 2026 wurde die Verbindungszeitung „Eigenbau“ aus Fürstenfeld beim MKV-Pennälertag in Innsbruck mit dem renommierten Franz-Maria-Pfeiffer-Pressepreis ausgezeichnet. Die Schüler- und Studentenverbindung „Riegersburg“ kann stolz auf ihren ersten Platz in der Kategorie beste Verbindungszeitung im Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) zurückblicken. Ein wirklich bemerkenswerter Erfolg, wenn man bedenkt, dass die Zeitung in diesem Jahr auch ihre 100. Ausgabe feiert und somit auf 50 Jahre engagierte Berichterstattung zurückschaut.

„Eigenbau“ ist weit mehr als nur ein Druckerzeugnis. Sie gilt als ein wichtiges Medium, das regelmäßig Themen behandelt, die für die Gesellschaft und vor allem für Jugendliche von Bedeutung sind. Themen wie ein zeitgemäßes Männerbild, Menschenrechte und Extremismus stehen auf der Agenda und zeigen den Mut der Redaktion, aktuelle und manchmal auch brisante Fragestellungen anzusprechen. Die Jury lobte die inhaltliche Vielfalt und den diskussionsfördernden Charakter der Zeitung, die jungen Menschen einen Raum bietet, um über Dinge zu sprechen, die sie wirklich bewegen.

Ein wertvoller Beitrag zur Jugendarbeit

Die Auszeichnung mit dem Preis würdigt nicht nur die hervorragende journalistische Arbeit, sondern auch das langjährige Engagement der Verantwortlichen. Die Jury sieht „Eigenbau“ als einen wertvollen Beitrag zur qualitätsvollen Jugendarbeit in der Region. Solche Initiativen sind wichtig, um junge Menschen zu motivieren, sich aktiv mit gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und ihre Meinungen zu bilden.

Ein Blick auf die Mediensituation in Österreich zeigt, dass die Arbeit von „Eigenbau“ in einen größeren Kontext passt. Die Education Group führt seit über einem Jahrzehnt eine Medienstudie im Auftrag des Landes Oberösterreich durch, die die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen analysiert. Diese Studie, die alle zwei Jahre stattfindet, liefert wichtige Daten, die für die Planung von Medienangeboten und medienpädagogischen Projekten entscheidend sind. Die Ergebnisse finden nicht nur bei Ministerien und Universitäten Anwendung, sondern beeinflussen auch die Entwicklung von Medieninhalten, die für die junge Generation relevant sind.

Die Zeitung „Eigenbau“ zeigt, dass auch in einer zunehmend digitalen Welt Platz für Printprodukte ist, die mutig und engagiert Themen aufgreifen. Diese Art der Berichterstattung bleibt wichtig, um die Stimmen der Jugend zu hören und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich Gehör zu verschaffen. Der Erfolg der Zeitung ist somit nicht nur ein Anlass zur Freude für die Redaktion, sondern auch ein Zeichen für die Relevanz von qualitativ hochwertigem Journalismus in der heutigen Zeit.

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Wenn man bedenkt, wie sich die Medienlandschaft wandelt, ist es beruhigend zu wissen, dass es Orte wie „Eigenbau“ gibt, die den Mut haben, sich mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen und Raum für Diskussionen zu schaffen. Die Zukunft sieht vielversprechend aus, wenn man die Leidenschaft und das Engagement der Verantwortlichen sieht.