Das Café „miteinand“ in Leibnitz hat am Internationalen Tag der Inklusion sein einjähriges Bestehen gefeiert. Ein echtes Fest der Begegnung und Gemeinschaft, das zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, sozialen Einrichtungen und regionalen Organisationen anlockte. Die Atmosphäre war einfach großartig! Man konnte die Freude und die Bedeutung dieses Ortes spüren, der sich in der letzten Zeit als wichtiger Treffpunkt für gelebte Inklusion etabliert hat.
Die Jubiläumsfeier, die im Mai stattfand, bot viel mehr als nur eine schlichte Feier. Ehrengäste wie Paul Sorger von der Bäckerei Sorger und der Bürgermeister der Region waren anwesend. Auch Vertreter des AMS (Arbeitsmarktservice) und zahlreiche Unterstützer und Kooperationspartner ließen sich blicken. Rückblickend auf die Entstehung und Entwicklung des Cafés gab es spannende Interviews und persönliche Gespräche, die die Bedeutung des Cafés als Ort des Austauschs unterstrichen. Das Besondere? Die inklusive Band „Mundwerk“ sorgte während der Feier für musikalische Umrahmung und verleihte dem Event eine besondere Note.
Ein Ort der Inklusion
Das Team des Cafés zeigt sich voller Vorfreude auf weitere Jahre, in denen Begegnungen und Gespräche im Mittelpunkt stehen werden. Das „miteinand“ ist mehr als nur ein Café – es ist ein Raum, in dem Menschen unabhängig von ihrem Hilfebedarf gleichberechtigt teilnehmen können. Dies entspricht dem Ziel der Inklusion, die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.
Inklusion bedeutet für viele, die Möglichkeit zu haben, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand Unterstützung braucht oder nicht. Das Grundgesetz verbietet Benachteiligungen aufgrund einer Behinderung, und die UN-Behindertenrechtskonvention, die seit 2009 in Deutschland verbindlich ist, betont die universellen Menschenrechte aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen.
Gemeinsame Verantwortung
Die Bundesregierung hat mit dem Nationalen Aktionsplan (NAP 2.0) einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der UN-BRK erarbeitet, der Inklusion in allen Lebensbereichen berücksichtigt. Ziele wie Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung stehen im Mittelpunkt. Es ist spannend zu sehen, wie Initiativen wie das Café „miteinand“ konkrete Schritte in diese Richtung unterstützen.
In einer Welt, in der über eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung leben, ist es essenziell, dass wir uns gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft einsetzen. Projekte wie das Café sind leuchtende Beispiele, wie das gelingen kann – durch Begegnung, Austausch und vor allem durch das Gefühl, dass jeder Einzelne zählt.
