Ein ganz besonderes Ereignis steht bevor: Anlässlich seines 85. Geburtstags wird der renommierte Künstler Gerald Brettschuh eine Ausstellung mit dem Titel „Pastoralen“ im Greith Haus in St. Ulrich in Greith präsentieren. Die Eröffnung findet am 19. Juni 2026 um 18 Uhr statt. Die Ausstellung, die bis zum 24. August 2026 zu sehen sein wird, bietet einen faszinierenden Einblick in Brettschuhs vielseitiges künstlerisches Schaffen, das sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt.

Seine Werke umfassen Landschaften der Südweststeiermark, Aktdarstellungen, Stillleben und ausgewählte Skulpturen. Sie sind nicht nur Bilder, sondern Geschichten, die reale Orte mit Erinnerungen, der Fantasie und auch Mythologie verknüpfen. Besonders spannend: Die Freundschaft zu dem Schriftsteller Bodo Hell wird in mehreren dieser Werke thematisiert. Brettschuhs Aktdarstellungen und die sogenannten „Venusbrettchen“ zeugen von Sinnlichkeit und Lebensfreude, während die Stillleben einen Einblick in sein jüngstes Schaffen gewähren.

Einzigartige Eröffnungsfeier

Die Eröffnung der Ausstellung wird von einer Einführung durch den Kurator Günther Holler-Schuster begleitet. Musikalisch umrahmt wird das Event von Ernst und Florian Kovacic sowie Aniada a Noar mit Lothar Lässer, was sicherlich für eine besondere Atmosphäre sorgen wird.

Gerald Brettschuh, geboren am 8. April 1941 in Arnfels, ist in der Steiermark nicht nur als Künstler, sondern auch als kulturelle Identifikationsfigur bekannt. Seine Bildsprache ist reich an Symbolik, Humor und einer gewissen Abgründigkeit, die im Alltäglichen verankert ist. Die Kompositionen zeigen nicht nur Menschen, Tiere und Fabelwesen, sondern schaffen auch einen Raum zwischen Realität und Traum. Brettschuh stellt dabei poetische Fragen, die über das Sichtbare hinausgehen.

Kulturelle Bedeutung und Einblicke in das Werk

Sein künstlerisches Werk reflektiert die bäuerliche Lebensrealität, Brauchtum und die Naturverbundenheit der Region. Brettschuh hat an verschiedenen Bildungseinrichtungen, unter anderem an der Kunstgewerbeschule am Ortweinplatz in Graz und an der Universität für angewandte Kunst in Wien, studiert. Den Diplomabschluss erlangte er 1968, gefolgt von einem Stipendium an der Akademie der Schönen Künste in Warschau. Von 1970 bis 1976 war er als Gebrauchsgrafiker, Zeichner und Illustrator sowie als Assistent an der Universität für angewandte Kunst tätig, bevor er nach Arnfels zurückkehrte und seither als Zeichner, Maler, Bildhauer und Schriftsteller aktiv ist.

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Brettschuh gilt als markante Stimme in der zeitgenössischen Kunstszene, sowohl in der Steiermark als auch in ganz Österreich. Seine Werke sind nicht nur künstlerische Ausdrucksformen, sondern auch tiefgründige Reflexionen über das Leben und die Gesellschaft. Die Ausstellung „Pastoralen“ wird zudem durch Arbeiten für die Kulturzeitschrift Sterz und den Film Triptychon von Michael Pilz ergänzt.

Besucher können die Ausstellung von Donnerstag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr erleben. Und für alle, die mit dem Zug anreisen, gibt es einen kostenlosen Shuttle-Service vom Bahnhof Pölfing-Brunn – eine nette Geste, die zeigt, wie sehr das Greith Haus und die Region Kunst und Kultur schätzen.

Die Vorfreude auf diese Ausstellung ist groß. Gerald Brettschuh hat mit seinen Werken nicht nur die Herzen der Menschen in der Steiermark erobert, sondern auch weit über die Grenzen hinaus Eindruck hinterlassen. Seine Bilder laden dazu ein, in eine Welt einzutauchen, die zwischen Realität und Traum oszilliert und dabei tiefe menschliche Fragen aufwirft.

Für mehr Informationen über die Ausstellung und die Künstlerpersönlichkeit von Gerald Brettschuh, können Interessierte die Quelle besuchen.

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