Heute, am 6. Juli 2026, fand im Schlosshof der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft in Neudorf bei Wildon eine Feier statt, die ganz im Zeichen von Josef Kowald stand. Nach 36 Jahren im Vorstand des Steirischen Bauernbundes wurde er als Altbauernvertreter im Rahmen des Landesbauernrates verabschiedet. Die Veranstaltung war mehr als nur ein Abschied – sie war ein echtes Fest für einen Mann, der sich unermüdlich für die heimische Landwirtschaft und die Region eingesetzt hat. Mit einer Ehrenurkunde wurde Kowald für sein jahrzehntelanges Engagement geehrt, das von vielen als Motor und Gestalter der Landwirtschaft angesehen wird. Die Würdigung seiner Verdienste kam nicht von ungefähr; er hat sich stets dafür eingesetzt, die Leistungen der Bauern sichtbar zu machen und die Qualität regionaler Produkte zu fördern. So sagte ÖVP-Bezirksparteiobmann Joachim Schnabel, dass Kowald als Brückenbauer zwischen Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft agierte, was ihn zu einer Schlüsselfigur der letzten Jahrzehnte machte.

Insgesamt hat Kowald beeindruckende 31 Jahre im Landesvorstand des Steirischen Bauernbundes in verschiedenen Funktionen gedient. Dabei war er nicht nur als praktizierender Schweinebauer aktiv, sondern hat auch die Geschicke des Bauernbundes im Bezirk Leibnitz maßgeblich mitgestaltet. Von 1990 bis 2014 war er 24 Jahre lang Bezirksobmann. Während dieser Zeit war er auch 19 Jahre lang Kammerobmann und hat in der Klassifizierungskommission für Qualitätsschweineerzeugung mitgewirkt. Seine politische Laufbahn umfasste unter anderem die Zeit als Abgeordneter zum Steiermärkischen Landtag von 1991 bis 1995 sowie die Rolle des Bezirksparteiobmanns der ÖVP Leibnitz von 1991 bis 1996. Das alles macht ihn zu einer der prägendsten Persönlichkeiten in der steirischen Landwirtschaft.

Ein würdiger Abschied

Die Feierlichkeiten waren nicht nur eine Gelegenheit, Kowald zu ehren, sondern auch ein Ort, um die Gemeinschaft zu stärken. Agrarlandesrat Hans Seitinger bezeichnete ihn als „Energiebündel, Multitalent und klugen Bauern“. Diese Worte spiegeln die Vielfalt seiner Fähigkeiten wider. Auch LAbg. Peter Tschernko lobte Kowalds unermüdlichen Einsatz für die Bauern und die ÖVP. Die Atmosphäre war von Dankbarkeit geprägt, und es gab zahlreichen Applaus von den Gästen, darunter auch Kammervizepräsidentin Maria Pein und Bezirkshauptmann Manfred Walch. Die Feier wurde durch musikalische Einlagen der „List Buam“ aus Zettling und leckere gegrillte Speisen von Helmut Rumpf und der Familie Nickl bereichert.

Kowald selbst blickte in seiner Rede zurück und appellierte an alle, für den Bauernstand einzutreten. Auch wenn er sich aus seinen Ämtern zurückzieht, bleibt er als Landeskammerrat weiterhin aktiv. Es war eine emotionale Feier, in der Geschenke überreicht wurden, darunter Bäume „zum Ansetzen“, was symbolisch für den fortdauernden Einfluss und die Wurzeln seiner Arbeit steht.

Sein Rücktritt mag das Ende einer Ära markieren, doch die Spuren, die er hinterlässt, sind tief. Kowald bleibt ein Vorbild für viele und wird als Ratgeber und Mentor für zukünftige Generationen in der Landwirtschaft fungieren. Sein Engagement wird sicher nicht vergessen werden, und die Gemeinschaft wird weiterhin von seinen Verdiensten profitieren. Für viele war dieser Tag nicht nur ein Abschied, sondern auch eine Art „Erntedankfest“ für all das, was er für die Region geleistet hat. Und so bleibt die Hoffnung, dass sein Erbe weitergetragen wird, während neue Köpfe und Ideen den Bauernbund in die Zukunft führen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Mit der Umstellung auf VeloCore vereint unser Magazin herausragende Performance und konsequente Barrierefreiheit. Schnelle Ladezeiten und optimale Core Web Vitals treffen auf eine vollständige WCAG-2.1- und BITV-2.0-konforme Umsetzung - realisiert durch Daniel Wom ohne Kompromisse.