Heute ist der 4.05.2026 und in Leoben geht es um einen ganz besonderen Anlass. Die Landesversammlung 2026 der Bergrettung Steiermark fand in Übelbach statt, und hier wurden herausragende Leistungen und das unermüdliche Engagement von Bergrettern geehrt. Unter den Geehrten war auch Leopold Raab aus Trofaiach, der für seine außergewöhnliche Öffentlichkeitsarbeit das Verdienstkreuz in Gold erhielt. Ein verdienter Lohn für seine unermüdlichen Bemühungen, die wichtige Arbeit der Bergrettung ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ehrung von sechs mutigen Bergrettern, die sich beim schwierigen Einsatz am Hochschwab am 20. und 21. September 2025 bewährt hatten. In einer herausfordernden Bergung unter extremen Bedingungen konnten sie Leben retten und Verletzte bergen. Diese sechs Retter, darunter auch zwei Alpinpolizisten, wurden mit dem Bronzenen Verdienstkreuz des Landes Steiermark ausgezeichnet: Daniel Routil, Leander Reiss, Manuel Treitler, Christopher Grabler, Lukas Höfer und Kevin Hornhofer. Ein beeindruckendes Team, das sich in einer kritischen Lage bewiesen hat.

Einsatzzahlen der Bergrettung steigen

Die Einsatzzahlen der Bergrettung steigen kontinuierlich an. Für das Jahr 2024 verzeichnete die Organisation über 2.000 Einsätze, und im Jahr 2025 stieg diese Zahl auf 2.156. Das zeigt, wie wichtig die Arbeit der Bergretter ist. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 1.794 Personen gerettet, 315 unverletzt geborgene Menschen und leider auch 30 Todesfälle gezählt. Diese Zahlen verdeutlichen, wie herausfordernd und manchmal auch gefährlich die Einsätze sein können. Es ist nicht nur Mut gefragt, sondern auch eine unglaubliche Teamarbeit und Fachwissen, um in den Bergen, wo oft die Gesetze der Natur herrschen, erfolgreich zu agieren.

Landesweit sind mittlerweile 152 Bergretterinnen, 1.710 Bergretter und 24 Einsatzhunde in 53 Ortsstellen aktiv. Dank der engagierten Landesleitung wurde ein großer Dank an alle Mitglieder ausgesprochen, die stets bereit sind, ihren Dienst zu leisten. Diese Menschen sind oft in ihrer Freizeit im Einsatz, und ihr Engagement ist nicht hoch genug einzuschätzen. Die Bergrettung ist mehr als nur ein Job; es ist eine Berufung, die viele mit Herzblut ausüben.

Herausforderungen und Erfolge

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Herausforderungen für die Bergrettung nicht geringer werden. Der Anstieg der Einsatzzahlen könnte auch mit dem wachsenden Interesse an Outdoor-Aktivitäten und dem Bergtourismus zusammenhängen. Immer mehr Menschen zieht es in die Berge, was einerseits erfreulich ist, andererseits jedoch auch neue Risiken mit sich bringt. Die Bergrettung ist somit ein unverzichtbarer Teil der Sicherheitsstruktur in den steirischen Bergen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In einer Zeit, in der der Druck auf die Einsatzkräfte stetig wächst, ist die Anerkennung ihrer Leistungen umso wichtiger. Es ist bemerkenswert, wie die Bergrettung Steiermark nicht nur auf die gestiegenen Einsatzzahlen reagiert, sondern auch proaktiv in der Öffentlichkeitsarbeit und der Ausbildung ihrer Mitglieder ist. Hier wird nicht nur gerettet, sondern auch wertvolle Präventionsarbeit geleistet. Immerhin kommt es nicht nur auf die Schnelligkeit der Rettung an, sondern auch darauf, die Menschen über die Gefahren und die richtige Verhaltensweise in den Bergen zu informieren.

Die Bergrettung ist in der Steiermark ein unverzichtbares und bewundertes Element der Gemeinschaft, das mit viel Herzblut, Teamgeist und unermüdlichem Einsatz dazu beiträgt, Menschenleben zu retten und Sicherheit in den Bergen zu gewährleisten. Die Veranstaltungen wie die Landesversammlung zeigen, dass die Leistungen dieser Retter nicht vergessen werden. Es ist wichtig, ihre Geschichten und Heldentaten zu erzählen und die Menschen für die Arbeit der Bergrettung zu sensibilisieren. Wer mehr über die Bergrettung erfahren möchte, kann dies unter diesem Link tun.