Heute, am 24. April 2026, besuchten die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Leoben-Stadt die Stadtgärtnerei in Hinterberg. Diese Exkursion bot den Kindern die Möglichkeit, wertvolle Einblicke in die Arbeit mit Pflanzen und die Gestaltung öffentlicher Grünräume zu gewinnen. Besondere Themen wie Umweltbildung standen im Fokus: Die Kinder lernten die Bedeutung von Pflanzen, den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sowie ökologische Zusammenhänge kennen. Die praktische Arbeit kam dabei nicht zu kurz. Die Kinder setzten selbst Pflanzen ein und erlebten hautnah die notwendigen Schritte, die für das Wachstum entscheidend sind.
Ein Highlight der Exkursion war die Untersuchung von Erde mit Mikroskopen. Diese spannende Aktivität ermöglichte es den Kindern, kleinste Lebewesen zu entdecken und förderte ihr Bewusstsein für die Vielfalt im Boden. In jeder Klasse wurde zudem ein eigenes Kressebeet angelegt, das die Schüler mit in die Schule nahmen. In den folgenden Tagen pflegten die Kinder die Kresse und verwendeten sie zur Zubereitung einer gesunden Jause, indem sie ihre Butterbrote mit selbst gezogener Kresse ergänzten.
Praktische Einblicke und Verantwortung
Die Stadtgärtnerei bot den jungen Besuchern auch weitere Einblicke. Sie durften die Glashäuser erkunden und einen kleinen Hasenstall besichtigen. Der Besuch endete mit einer gemeinsamen Jause vor Ort, bei der die Kinder zwei Pflanzen mit nach Hause nehmen konnten. Diese Aktivitäten fördern nicht nur das Umweltbewusstsein, sondern auch Selbstständigkeit und Verantwortungsgefühl bei den Kindern. Solche Projekte zeigen, wie wichtig praktische Bildung in der heutigen Zeit ist.
Ein ähnliches Engagement für Umweltbildung findet auch im internationalen Kontext statt. In Kpalimé, Togo, wird im Rahmen des Programms „weltwärts“ ein Bildungsprojekt durchgeführt, das sich ebenfalls der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen widmet. Hierbei wird praktische Gartenarbeit mit Umweltbildung verbunden. Ziel ist es, die Anwohner*innen, insbesondere die Jugend, für Umweltschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren. Freiwillige unterstützen die Projektleitung bei der Pflege und dem Ausbau des Gartens, legen Beete an, säen aus und ernten Gemüse.
Freiwilligenarbeit mit Mehrwert
Die Freiwilligen sind auch in die Herstellung von ökologischem Dünger eingebunden und organisieren Workshops für Kinder und Jugendliche im Bereich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Voraussetzung für die Mitarbeit sind Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie eine Leidenschaft für das Gärtnern. Sprachkenntnisse in Französisch, der Amts- und Pflichtsprache in der Schule, sind ebenso wichtig. Die Freiwilligen leben in Gastfamilien, was ihnen eine intensive kulturelle Erfahrung ermöglicht.
Die Verbindung von praktischer Gartenarbeit und Umweltbildung ist ein wertvoller Ansatz, um das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge zu schärfen und Kompetenzen wie Eigenverantwortung und Teamarbeit zu fördern. Projekte wie das der Volksschule Leoben-Stadt und die Initiativen in Togo zeigen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung auf vielen Ebenen stattfinden kann. Es ist unerlässlich, dass wir solche Ansätze weiter verfolgen und unterstützen, um eine generationenübergreifende Verantwortung für unsere Umwelt zu gewährleisten.
Für weitere Informationen zu den Aktivitäten der Volksschule Leoben-Stadt in der Stadtgärtnerei besuchen Sie bitte die Quelle.