Hervis schließt 17 Filialen in Österreich und trifft zahlreiche Mitarbeiter
In einem überraschenden Schritt hat Hervis beschlossen, mehrere Filialen in Österreich zu schließen. Von insgesamt 93 Standorten sind 17 betroffen, was besonders viele Mitarbeiter und Kunden in Mitleidenschaft zieht. In der Steiermark werden die Filialen in Deutschlandsberg, Leoben und Liezen die Pforten schließen. Die Schließung in Deutschlandsberg ist bereits für Ende September angesetzt, während die Standorte in Leoben und Liezen Ende Oktober schließen werden. Dies bedeutet, dass rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter österreichweit von diesen Entscheidungen betroffen sind. Ob und wie viele Mitarbeiter in der Steiermark konkret betroffen sind, bleibt jedoch unklar.
Die Gründe für diese drastischen Maßnahmen sind klar: Laut Hervis sind die betroffenen Filialen nicht ertragsbringend. Mit der Schließung will das Unternehmen seine Struktur anpassen und sich auf die zukünftigen Markt- und Kundenanforderungen ausrichten. Man muss sich das mal vorstellen – ein Fünftel der Filialen in Österreich sollen bis 2026 weichen! Bereits geschlossene Standorte in den letzten Monaten sind unter anderem in Baden und Salzburg zu finden, und die Liste der weiteren betroffenen Filialen ist lang: Wien, Bischofshofen, Salzburg Forum, Hallein, Reutte, Kitzbühel, Lienz, Feldkirchen, Perg, Steyr, Wels und Linz.
Unterstützung für betroffene Mitarbeiter
Um den betroffenen Mitarbeitern unter die Arme zu greifen, wurde ein Sozialpaket in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ausgearbeitet. Das klingt doch nach einem Plan! Mitarbeitende haben sogar die Möglichkeit, in andere Filialen zu wechseln, was sicherlich für viele eine willkommene Option darstellt, um die Unsicherheit und die Sorgen über die eigene Zukunft zu mildern.
Der neue Eigentümer von Hervis, die Quantum Investment Holding GmbH mit Sitz in Wien, hat sich ebenfalls zur Restrukturierung entschlossen. Die Investoren Sven Voth und Udo Schloemer halten jeweils 50 Prozent der GmbH. Angesichts der Herausforderungen im Einzelhandel ist es nachvollziehbar, dass solche Schritte notwendig sind, um das Unternehmen zukunftssicher zu machen.
Die Zukunft von Hervis
Was wird mit Hervis in den kommenden Jahren geschehen? Die bevorstehenden Schließungen sind nur der Anfang. Der Plan sieht vor, die Schließungen schrittweise durchzuführen, immer unter Beachtung der Kündigungsfristen der Mietverträge. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Markenwahrnehmung und die Kundenbindung durch diese Veränderungen entwickeln werden. Für die Mitarbeiter, die ihre Stellen verlieren, gibt es auch weiterhin Unterstützung – mehr Informationen über Sozialpläne und Arbeitnehmerrechte sind unter diesen Links zu finden.
