Maturantin Katharina Posch erhält Prix Styria für herausragende Arbeit in Biotechnologie
In Leoben gibt es Grund zur Freude! Katharina Posch, eine talentierte Maturantin des Europagymnasiums, wurde mit dem zweiten Preis des Prix Styria ausgezeichnet. Ihre Maturaarbeit, die den Titel „Biokatalytische Herstellung von Nukleosidanaloga“ trägt, hat die Jury wirklich überzeugt. Der Prix Styria, der nun schon zum zehnten Mal von der Steiermärkischen Landesbibliothek vergeben wurde, zeichnet herausragende Maturaarbeiten aus AHS und BHS aus. In diesem Jahr gab es insgesamt 43 Einreichungen von 22 steirischen Schulen – die Konkurrenz war also groß! Doch Katharina hat sich durchgesetzt und wurde für ihre Arbeit, die mit „Sehr gut“ bewertet wurde, geehrt. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Preisverleihung war ein festlicher Anlass, an dem Bibliotheksleiterin Katharina Kocher-Lichem, Projektleiterin Evelyn Wagner und Jurymitglied Wolfgang Paill teilnahmen. Katharina wurde zudem von ihrer ABA-Betreuerin Sigrid Diethart und Martin Pfeiffer von der TU Graz begleitet. Diese Auszeichnung ist nicht die erste für die engagierte Maturantin: Zuvor erhielt sie bereits einen Hauptpreis von der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH) für ihre Abschlussarbeit. Ihr Interesse an Biotechnologie führte sie dazu, ihre Maturaarbeit im Fach Chemie über „mRNA-Impfstoffe“ zu schreiben. Während eines Ferialpraktikums am ACIB in Graz hatte sie die Möglichkeit, sich intensiv mit der enzymatischen Herstellung von Nukleosidanaloga und deren medizinischen Anwendungen, darunter antivirale Wirkstoffe und Krebstherapie, zu beschäftigen.
Ein Blick in die Zukunft
Katharinas Erfolg ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein Ansporn für andere Schüler und Schülerinnen, ihre Leidenschaft zu verfolgen und sich in der Wissenschaft zu engagieren. Die Steiermärkische Landesbibliothek lädt bereits jetzt zur Einreichung von Arbeiten für den Prix Styria 2026 ein. Dabei können Abschlussarbeiten (AHS) und Diplomarbeiten (BHS) mit Bezug zu steirischen Themen, Firmen oder besonderen Vorkommnissen eingereicht werden. Die Arbeiten müssen ebenfalls mit „Sehr gut“ benotet sein. Hier gibt es weitere Details und Ansprechpartnerinnen. Die Einreichfrist endet am 31. Mai 2026 – also, liebe Schülerinnen und Schüler, ran an die Tasten!
Über die Preisverleihungen hinaus zeigt sich, wie wichtig es ist, junge Talente zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen und Projekte einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Wer weiß, vielleicht sehen wir bald noch mehr beeindruckende Arbeiten aus der Steiermark, die uns mit ihren Innovationen und kreativen Ansätzen begeistern werden!
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