Das 34. Jagdliche Schießen der Ortsstelle Wildalpen des Steirischen Jagdschutzvereins war ein echtes Spektakel! Am vergangenen Wochenende trafen sich 126 Jägerinnen und Jäger in der malerischen Schreierklamm, um ihr Können mit der Waffe unter Beweis zu stellen. Die Atmosphäre war überaus festlich und das Wetter spielte auch mit – einfach perfekte Bedingungen für einen Wettkampf, der Teilnehmer aus nah und fern anzog, sogar Gäste aus Norddeutschland waren mit von der Partie.

Wie bei solchen Veranstaltungen üblich, ging es in jagdnahen Disziplinen zur Sache. Geschossen wurde auf vier Distanzen: auf eine 100-Meter-Kreisscheibe, sowie auf einen Rehbock in 180 Metern, einen Gamsbock in 220 Metern und auf einen Fuchs, der in 90 Metern frei stehend mit einem Bergstock anvisiert werden musste. Und das Ganze ohne Nachkaufmöglichkeit – da hieß es, die Nerven zu bewahren und präzise zu zielen! Die Regeln waren klar: Ein Mindestkaliber von sechs Millimetern und maximal sechsfacher Vergrößerung der Zieloptik waren vorgeschrieben.

Die Sieger stehen fest

Die Spannung stieg, als die Ergebnisse verkündet wurden. In der Jagdschutzvereins-Klasse konnte sich Bernhard Kronthaler mit 40 Ringen den ersten Platz sichern, dicht gefolgt von Hannes Gerstbrein jun. ebenfalls mit 40 Ringen und Hermann Schörghofer, der 39 Ringe erzielte. Bei den Gästen war Anton Fischer der Beste mit ebenfalls 40 Ringen, während Georg Aigner und Oliver Berger jeweils 39 Ringe schossen. Die Teiler-Wertung brachte auch einige Überraschungen: Franz Achleitner belegte mit 28 Teiler den ersten Platz, gefolgt von Maria-Teresa Mikolcic und Karl Landl.

Doch nicht nur das Schießen war ein Highlight. Kulinarisch wurden die Gäste mit heimischem Wild und regionalen Spezialitäten verwöhnt. Ein Genuss für alle Sinne! Solche Kombinationen aus sportlichem Wettkampf und regionaler Gastfreundschaft sind es, die Veranstaltungen wie diese so besonders machen. Das jagdliche Schießen fördert nicht nur die Übung und Fertigkeit im Umgang mit Jagdwaffen, sondern ist auch eine hervorragende Gelegenheit, die Gemeinschaft innerhalb der Jägerschaft zu stärken. Denn die Grundsätze des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit verlangen von den Jägern, Wild so zu erlegen, dass vermeidbare Schmerzen und Leiden ausgeschlossen sind.

Ein Blick auf die Entwicklung der Jagd

Die Jagd hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark verändert. Immer mehr Frauen und Städter legen Jagdprüfungen ab. Das zeigt einen demografischen Wandel in der Jägerschaft, der auch auf die Erwartungen an Transparenz und Sichtbarkeit in der Jagd hinweist. Laut aktuellen Zahlen gab es im Jahr 2024 in Deutschland etwa 471.000 Jäger – 90.000 mehr als vor einem Jahr! Doch die Jagd steht auch vor Herausforderungen. Eine zunehmende Ablehnung in der Bevölkerung, die sich politisch organisiert, bringt Jäger und Organisationen in die Bredouille, die Jagd zu erklären und zu rechtfertigen.

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Inmitten dieser Veränderungen bleibt das jagdliche Schießen ein wichtiger Bestandteil für Jäger, um den Anforderungen der öffentlichen Sicherheit gerecht zu werden und die Fertigkeiten im Umgang mit Waffen zu schulen. Es ist nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern auch eine Form der Weiterbildung, die helfen soll, den hohen ethischen Standards der Jagd gerecht zu werden.

Zusammengefasst war das 34. Jagdliche Schießen ein voller Erfolg! Die tolle Stimmung, die spannende Wettkämpfe und die leckeren regionalen Speisen machen es zu einer Veranstaltung, die auch in Zukunft sicherlich viele Jäger anziehen wird. Wer weiß, vielleicht sind nächstes Jahr noch mehr Teilnehmer dabei, wenn es wieder heißt: „Auf die Plätze, fertig, schießen!“

Für weitere Informationen zu diesem spannenden Thema und zur Jagd im Allgemeinen, schauen Sie gerne auf die Webseite des Deutschen Jagdverbands oder informieren Sie sich über die aktuellen Entwicklungen auf Deutsches Jagdportal.

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