Ein besonderes Ereignis fand kürzlich beim Schulschlussfest der Volksschule Wildalpen statt. An diesem Tag wurde nicht nur das Ende des Schuljahres gefeiert, sondern auch das 30-jährige Jubiläum des Natur- und Geoparks Steirische Eisenwurzen. Im Rahmen dieses Festes wurde das neue Gartenmagazin „Mein Garten – wo altes Wissen Früchte trägt!“ vorgestellt. Dieses Magazin ist das Resultat inspirierender Gespräche mit Frauen aus der Steirischen Eisenwurzen und thematisiert die Freude am Gärtnern, vom Säen über das Ernten bis hin zum Verarbeiten der eigenen Produkte.

Die Frauen der Region spielen eine zentrale Rolle in der Pflege der vielen Gärten, Gemüsebeete, Obstgärten und Blumenflächen. Das Magazin bietet nicht nur einfache Tipps, Rezepte und persönliche Erfahrungen, sondern lädt auch dazu ein, die Vielfalt der Gärten in der Steirischen Eisenwurzen zu entdecken und eigene Erfahrungen auszutauschen. Es ist kostenlos beim Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen in Sankt Gallen und Gams erhältlich. Hier kann man sich also gleich mit einer Fülle an Informationen und Inspiration für die eigene Gartenarbeit eindecken. Wer mehr über die Hintergründe des Magazins erfahren möchte, findet die Quelle hier: meinbezirk.at.

Ein Blick hinter die Kulissen: Danube GeoTour Plus

Das Gartenmagazin ist Teil des Projekts „Danube GeoTour Plus“, das auf einer breiten Zusammenarbeit von zahlreichen Partnern basiert. Bei diesem Projekt sind neun Geoparkpartner, zwei Forschungs- und Bildungspartner sowie 18 strategische Kooperationspartner involviert. Die Initiative zielt darauf ab, die touristischen Angebote in den Geoparkgebieten zu entwickeln und gleichzeitig die lokale Bevölkerung in diesen Prozess einzubeziehen. In den letzten zehn Jahren hat die Bevölkerung in den Geoparkgebieten um 6% abgenommen, während das Interesse der Touristen um 77% gestiegen ist. Ein spannender Widerspruch, oder?

Die Geoparkgebiete, die 416 Gemeinden in neun Ländern umfassen und eine Gesamtfläche von 14.601 km² abdecken, stehen vor Herausforderungen wie Abwanderung und der Marginalisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen. Das Projekt fördert nachhaltigen Tourismus, der sowohl Einwohner:innen als auch Besucher:innen einbezieht und dabei Wertschöpfung für lokale Klein- und Mittelunternehmen schafft. Hierbei sind innovative Ideen und die Einbindung vulnerabler Gruppen von großer Bedeutung. Für mehr Informationen über die Initiative und ihre Ziele, schaut doch einfach mal hier vorbei: eisenwurzen.com.

Frauen im ländlichen Raum: Ein unverzichtbarer Teil der Gleichstellung

Ein weiterer Aspekt, der im Kontext des Gartenmagazins und des Projekts „Danube GeoTour Plus“ nicht vernachlässigt werden sollte, ist die Rolle von Frauen im ländlichen Raum. Ein EU-gefördertes Forschungsprojekt namens FLIARA untersucht frauengeführte Innovationen in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum. Die Ergebnisse dieses Projekts zeigen, wie wichtig innovative Landwirtinnen für eine nachhaltige und geschlechtergerechte Transformation in diesen Bereichen sind. Frauen tragen entscheidend zur Förderung von Nachhaltigkeit bei, und ihre Ideen bleiben oft unterrepräsentiert.

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Das Engagement von Frauen ist entscheidend, um die Agrarwirtschaft und die ländlichen Gebiete zukunftsfähig zu gestalten. Bei der Abschluss-Tagung in Brüssel, die am 17.10.2025 stattfand, wurden Handlungsempfehlungen ausgesprochen, die auch im Vierten Gleichstellungsbericht Berücksichtigung finden. Die Stimmen der Beteiligten verdeutlichen: „Wenn man es sehen kann, kann man es auch sein.“ Das Potenzial der Frauen im ländlichen Raum ist riesig und wartet nur darauf, genutzt zu werden. Mehr dazu gibt’s in der Quelle: gleichstellungsbericht.de.

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