In der Stadtgemeinde Trieben tut sich was – der Glasfaserausbau kommt gut voran! Nach rund einem Jahr Bauzeit sind die Tiefbauarbeiten bereits zu mehr als 70 Prozent abgeschlossen. Eine tolle Nachricht für alle, die auf schnelles Internet angewiesen sind. Beauftragt mit dem Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur wurde die RML Infrastruktur GmbH, die dafür zwei Tiefbauunternehmen gleichzeitig im Einsatz hat. Bislang sind schon 358 Glasfaser-Hausanschlüsse bis an die Grundstücksgrenze hergestellt worden. Doch das ist noch nicht alles: Weitere 220 Anschlüsse stehen kurz vor der Fertigstellung.

Von insgesamt 28 Bauabschnitten sind nur noch sechs offen. Das Ziel lautet, alle Grabungsarbeiten bis Ende des Jahres abzuschließen. Die Vorfreude steigt, denn eine neue Glasfaser-Ortszentrale wird Ende Juni in Betrieb genommen. Danach stehen Kabelbau, das Einblasen der Glasfaserkabel und die Aktivierungen der Anschlüsse auf dem Plan. Parallel dazu laufen umfangreiche Wiederherstellungsmaßnahmen, die Humusaufbringung und Asphaltierungsarbeiten beinhalten. RML Infrastruktur GmbH appelliert an die Bevölkerung, den kostenlosen Glasfaseranschluss zu nutzen – eine Chance, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

Gemeinsame Anstrengungen für die Region

Die Gemeinden der Region Liezen gestalten den Glasfaserausbau aktiv und gemeinschaftlich. Das Projekt wird durch das RML Regionalmanagement Bezirk Liezen GmbH koordiniert und umfasst Investitionen von rund 220 Millionen Euro, die durch Bundesförderungen und privates Kapital finanziert werden. Ein bemerkenswerter Aspekt: Die FTTH-Infrastruktur (Fiber to the Home) soll nach 50 Jahren in das Eigentum der Region übergehen. Momentan hält die Region bereits zehn Prozent der Infrastrukturanteile. Insgesamt sind rund 23.000 Haushalte bis zur Grundstücksgrenze oder in Wohnungen erschlossen – und etwa 10.000 Adresspunkte sind bereits vollständig an das Glasfasernetz angebunden.

Die Digitalisierung ist in aller Munde, besonders seit der Corona-Pandemie hat sich viel getan. Es reicht nicht mehr, einfach nur einen Internetanschluss zu haben. Flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähigem Internet ist entscheidend für digitale Innovationen – sei es in der Telemedizin oder bei digitalen Bildungsangeboten. Doch gerade in ländlichen Gebieten wie Trieben ist die Breitbandversorgung oft unzureichend. Während 90% der Haushalte in Österreich 2020 Zugang zu Festnetz-Breitbandanschlüssen hatten, waren es in ländlichen Regionen nur 15% bei Gigabit-Anschlüssen. Das stellt eine erhebliche Diskrepanz dar.

Herausforderungen und Chancen

Die wirtschaftliche Standortwahl wird durch schnelle digitale Anbindung beeinflusst. Breitbandzugänge fördern Wirtschaftswachstum und schaffen Arbeitsplätze. Aber woher kommt das Geld für den Ausbau in ländlichen Gebieten? Oft sind die Kosten für Privatanbieter nicht rentabel. Kommunen stehen vor Herausforderungen wie der Koordination über Gemeindegrenzen, Kostenreduktion und Verhandlungen mit Anbietern. Erfolgsmodelle in Europa zeigen, dass ambitionierte Zielsetzungen und Kooperationen lokaler Akteure der Schlüssel zum Erfolg sind.

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Insgesamt zeigt sich, dass der Glasfaserausbau in Trieben nicht nur ein technisches Projekt ist, sondern auch einen gesellschaftlichen Wandel anstoßen kann. Die Region hat die Chance, durch eine zukunftssichere Infrastruktur im digitalen Zeitalter nicht nur aufzuholen, sondern auch voranzukommen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung für alle, die das Potenzial der Digitalisierung ausschöpfen möchten.

Für weitere Informationen und Bestellungen kann die Bevölkerung sich an Most Wanted in Liezen wenden oder die Webseite DeineGlasfaser.at besuchen. Der Glasfaserausbau ist ein Gemeinschaftsprojekt, das nicht nur den einzelnen Haushalt, sondern die gesamte Region stärken kann. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das alles entwickeln wird!