Heute ist der 19.05.2026 und in der Region Liezen tut sich einiges. Die vier Naturparkgemeinden Altenmarkt, Landl, Sankt Gallen und Wildalpen haben sich zusammengetan, um ihre Ortskerne zu beleben. Ein gemeinsames Leader-Projekt soll hier frischen Wind bringen. Die Idee? Die Stärkung der Ortsidentität und die Schaffung von neuen Blickpunkten im öffentlichen Raum – das klingt doch schon mal gut!
Im Ortsteil Hieflau wurde als erstes Projekt ein neuer Anstrich umgesetzt. Die Hauptstraße wird durch künstlerische Wandgestaltungen mit heimischen Tier- und Naturmotiven verschönert. Künstler Andre Zechmann hat bereits die ersten Gebäude in Angriff genommen – und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Insgesamt sollen rund 500 Quadratmeter Fassaden im Ortskern künstlerisch bemalt werden. Das Ziel? Die Attraktivität der Ortskerne steigern und somit auch die Lebensqualität erhöhen.
Einbindung der Bevölkerung
Besonders spannend ist, dass die Bevölkerung aktiv in die Umsetzung eingebunden wird. Das stärkt nicht nur die lokale Identität, sondern fördert auch den Gemeinschaftssinn. Oliver Gulas-Wöhri, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Steirische Eisenwurzen, hebt hervor, dass das Projekt alle Altersgruppen und Interessensgemeinschaften ansprechen soll – von der lokalen Wirtschaft, über Touristen, bis hin zu Jugendlichen.
Doch das ist noch lange nicht alles. Im Rahmen des Projekts „Ortskernstärkung Eisenwurzen“ gibt es zahlreiche weitere Vorhaben. In Palfau werden sogenannte Sternenbeobachtungsplätze errichtet, die zum Staunen bei Nacht einladen. In Wildalpen wird ein Waschsalon in leerstehenden Räumen der Volksschule entstehen, zusätzlich wird ein Wasserlabor eingerichtet, das sich mit dem Thema Wasserkreislauf beschäftigt. In Sankt Gallen wird der Marktplatz ökologisch durch Bäume und Sträucher aufgewertet, und Altenmarkt bekommt einen neuen Rastplatz sowie eine Radservicestation – eine willkommene Ergänzung für Radler auf dem Ennstalradweg!
Nachhaltigkeit im Fokus
Ein zentraler Punkt des Projekts ist die Nachhaltigkeit. Durch die Nutzung bestehender Ressourcen und nachhaltige Planungsansätze soll nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch der lokale Handel gefördert werden. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Leerstand zu bekämpfen und Abwanderung entgegenzuwirken. Eine „Kümmererin“ oder ein „Kümmerer“ wird zudem Impulse zur Belebung von Leerständen setzen und Investoren finden – das klingt nach einem durchdachten Konzept!
Die Ortskerne der Naturparkgemeinden Altenmarkt, Landl, Sankt Gallen und Wildalpen sind nicht nur soziale, sondern auch wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkte. Die Bemühungen um ihre Stärkung sind damit auch ein Beitrag zur Lebensqualität der zukünftigen Generationen. Es bleibt spannend, welche neuen Impulse und kreativen Ideen in den kommenden Monaten noch umgesetzt werden. Wer weiß, vielleicht wird der nächste Besuch in einer der Gemeinden zu einem unvergesslichen Erlebnis!
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