In Hall bei Admont wurde ein bedeutendes Projekt zur Neugestaltung des Weidendoms und des Infopoints erfolgreich abgeschlossen. Diese Initiative, die eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Marktgemeinde Admont, dem Nationalpark Gesäuse, dem Tourismusverband und dem Stift umfasst, hat das Ziel, die Region für Besucher attraktiver zu gestalten. Der neu gestaltete Weidendom, der als einladendes Entrée in die Region dient, wurde mit viel Hingabe von Mitarbeitern der Marktgemeinde und des Nationalparks geplant und umgesetzt.
Besonders beeindruckend ist die Konstruktion des Weidendoms, bei der Weidenruten gebündelt und tief im Erdreich verankert wurden. Ein großer Gesäuse-Schriftzug rundet das Erscheinungsbild ab. Direkt in der Nähe wurde auch der Infopoint umfassend überarbeitet, sodass er nun wertvolle Informationen über die Ausflugsziele der Region bietet. Ein neu installiertes Geländemodell der Gesäuseberge ermöglicht es den Gästen, sich anschaulich zu orientieren und die Schönheit der Umgebung besser zu erkunden. Nationalpark-Direktor Herbert Wölger hebt die Bedeutung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit hervor, während Jaqueline Egger vom Tourismusverband Gesäuse von einem ersten sichtbaren Schritt für die Verbesserung der Besucherlenkung spricht.
Tourismus und regionale Entwicklung
Die Neugestaltung des Weidendoms und des Infopoints in Admont fügt sich in einen größeren Kontext der regionalen Tourismusentwicklung ein. Eine aktuelle Studie analysiert tourismusintensive und tourismusextensive Regionen in Österreich und zeigt, dass diese Regionen nach räumlichen Typologien unterteilt werden. Während ländliche, intermediäre und städtische Gebiete unterschiedliche Entwicklungen aufweisen, wird prognostiziert, dass tourismusintensive Regionen in West- und Südösterreich Marktanteile verlieren werden. Im Gegensatz dazu entwickeln sich extensiv genutzte ländliche, intermediäre und städtische Regionen dynamischer.
Die Studie empfiehlt Strategien zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die auch für die Region um Admont von Bedeutung sein könnten. Dazu zählen die Steigerung der Produktivität, die Verbesserung der Qualität sowie die Erhöhung der Innovationsquote. Diese Faktoren können helfen, die Region für Besucher noch interessanter zu machen und die Nachfrageverlagerung zu „postmodernen“ Strukturen besser zu nutzen.
Insgesamt zeigt die Neugestaltung des Weidendoms und des Infopoints in Hall bei Admont, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren ist, um die touristische Attraktivität einer Region zu erhöhen. Weitere Informationen zu diesem spannenden Projekt finden Sie in einem Artikel auf meinbezirk.at.