Schweineunfall auf A9: Tiertransporter kippt um und sorgt für Chaos
Heute ist der 18.06.2026, und in Liezen gab es am frühen Donnerstagmorgen, genauer gesagt gegen 06:20 Uhr, einen ungewöhnlichen Vorfall auf der A 9. Ein Tiertransporter mit Anhänger, beladen mit rund 120 Schweinen, stürzte auf die Böschung der Autobahn in Höhe der Auffahrt Rottenmann. Die Alarmierung lautete zunächst auf „eingeklemmte Person“, doch schnell stellte sich heraus, dass der Lkw-Lenker sich selbst befreit hatte und keine Verletzten vor Ort waren. Damit waren die Sorgen um Menschenleben unbegründet, aber die Situation für die Tiere war dramatisch.
Beim Umkippen des Transporters verendeten viele der Schweine, was ein trauriger Anblick war. Einige konnten sich jedoch befreien und rannten, völlig verwirrt, auf der Autobahn umher. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und begann sofort mit der schwierigen Aufgabe, die entlaufenen Tiere einzusammeln. Um weiteren Chaos vorzubeugen, wurde ein provisorisches Gehege errichtet. Die Szene zog auch die Aufmerksamkeit von Passanten und Autofahrern auf sich, die von dem unüblichen Spektakel fasziniert und betroffen waren.
Stau und Einsatzkräfte
Die A 9 in Fahrtrichtung Graz musste während der Bergungsarbeiten gesperrt werden, was zu einem langen Stau bis zum Bosrucktunnel führte. Laut Augenzeugenberichten war der Stau ab 07:30 Uhr nicht zu übersehen, und manch einer musste wohl einige Minuten länger warten, als ihm lieb war. Im Einsatz waren gleich drei Freiwillige Feuerwehren aus Ardning, Rottenmann und Selzthal, sowie die Polizei und ein Tierarzt, um sich um die verletzten Tiere zu kümmern. Das Engagement der Einsatzkräfte war bewundernswert, und sie arbeiteten Hand in Hand, um die Situation so schnell und so gut wie möglich zu bewältigen.
Die gesamte Szenerie war ein eindringlicher Anblick, der die Frage aufwarf, wie es zu einem solchen Unfall kommen konnte. Vielleicht war es ein technisches Versagen oder eine Unachtsamkeit des Fahrers? Diese Fragen bleiben vorerst unbeantwortet. Die Bergung des Lkw wird mit Sicherheit noch einige Zeit in Anspruch nehmen, und die betroffenen Tiere müssen so gut wie möglich versorgt werden. In der Region ist man sich einig: Solche Vorfälle sollten möglichst vermieden werden, um nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen zu schützen.
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