Spendenrekord beim Benefizschwimmen für Levi in Liezen
Am 15. Juli 2026 fand in Liezen das siebte Sechs-Stunden-Benefizschwimmen der Happy Hippos statt. Bei diesem besonderen Event schwammen 13 Einzelschwimmer und 16 Staffeln für einen guten Zweck. Mit einer beeindruckenden Gesamtsumme von 10.168,66 Euro wurde ein neuer Spendenrekord aufgestellt. Das Geld geht an den dreijährigen Levi aus Sankt Lorenzen, der an Leukämie erkrankt ist. Levi zeigt trotz seiner schweren Krankheit Lebensfreude und ist auf dem Weg der Besserung.
Besonders bemerkenswert war die Teilnahme des Extremschwimmers Josef Köberl, der nicht nur die Herrenwertung gewann, sondern mit seiner Leistung auch zahlreiche Hobbyschwimmer inspirierte. Die Veranstaltung zog Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen an, darunter Familienstaffeln, Feuerwehr und andere lokale Vereine. Insgesamt wurden in den sechs Stunden unglaubliche 14.276 Längen geschwommen, was einer Strecke von 571 Kilometern entspricht.
Ein Herz für Levi
Die emotionale Scheckübergabe an Levis Oma und Tante war ein bewegender Moment für alle Anwesenden. Auch wenn die Veranstaltung ein Wettkampf war, stand der Zusammenhalt und die Unterstützung für Levi im Mittelpunkt. Ein weiterer Höhepunkt war die „Virtual Challenge“, an der 32 Schwimmer und 117 Schüler teilnahmen. Hier wurden zusätzlich 11.343 Längen geschwommen, was die gesamte Strecke aller Teilnehmer auf beeindruckende 1.024,76 Kilometer erhöhte.
Die Sieger der Damenwertung, Cornelia Ainhirn-Gsenger, übertraf mit 20,5 geschwommenen Kilometern sogar alle Staffeln. Ihr folgten Tanja Warner und Helga Jäger auf den nächsten Plätzen. In der Mixed-Wertung der Staffeln setzten sich die „Aquanauten“ aus Graz durch, während die Herrenwertung von der „Crash Crew“ aus Liezen dominiert wurde und der „SC Liezen Triathlon“ in der Damenwertung triumphierte.
Gemeinsam für einen guten Zweck
Der Verkauf von Losen während der Veranstaltung brachte zusätzliche 1.750 Euro ein, die ebenfalls Levis Familie zugutekommen. Die positive Energie und die Freude der Teilnehmer waren ansteckend; man konnte die Unterstützung und den Zusammenhalt förmlich spüren. Es war nicht nur ein Wettkampf, sondern eine große Gemeinschaftsaktion, die zeigte, wie viel man gemeinsam erreichen kann.
Diese Veranstaltung ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Sport und Mitgefühl Hand in Hand gehen können. Die Initiative der Happy Hippos hat nicht nur eine beeindruckende Summe für Levi gesammelt, sondern auch das Bewusstsein für die Herausforderungen, mit denen Familien in ähnlichen Situationen konfrontiert sind, geschärft. Solche Aktionen sind wichtig und tragen dazu bei, dass wir alle ein Stück näher zusammenrücken. Man kann nur hoffen, dass es auch in Zukunft viele solcher Events gibt, die Freude und Hilfe vereinen.
Für mehr Informationen zu diesem Event und den Details über die Organisationen, die es unterstützen, können Sie die vollständige Berichterstattung auf Mein Bezirk nachlesen.
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