950 Jahre Stift St. Lambrecht: Festkonzert begeistert mit Kirchenmusik
Das Stift St. Lambrecht erlebt derzeit ein ganz besonderes Jubiläum: 950 Jahre Bestehen! In diesem feierlichen Rahmen fand am Freitagabend eine eindrucksvolle Veranstaltung statt, die die Besucher tief berührte. Die Stiftskirche bot den perfekten Rahmen für die Aufführung großer Werke der Kirchenmusik. Unter der Leitung von Matthias Unterkofler erklang das bedeutende Stück „Wieder der Hirsch schreit“, Psalm 42, bearbeitet von Jan-Benjamin Homolka. Dieses Werk gilt als Meilenstein in der modernen Kirchenmusik und zog die Zuhörer in seinen Bann.
Mit von der Partie waren der Chor der Herz Jesu Kirche Graz, der Chor:Werk St. Lambrecht und die Capella Calliope. Außerdem traten die Solisten Margret Giglinger und Michiko Echigoya (beide Sopran) sowie Tenor Gerd Jaburek auf. Die Aufführung dieser beiden Werke war nicht nur musikalisch, sondern auch emotional ergreifend. Vor den Darbietungen machte Prior Pater Gerwig Romirer auf die begleitende Chor – Orgel – Werkstatt aufmerksam, in der viele Proben stattfanden. Beide Stücke drücken die Sehnsucht der Menschen zu Gott aus, was die Atmosphäre noch intensiver machte.
Ein Blick auf Matthias Unterkofler
Matthias Unterkofler, der aus St. Peter am Kammersberg stammt, hat bereits eine beeindruckende Karriere hingelegt. Nach seinem Studium der Kirchenmusik an der Kunstuniversität Graz, das er mit Auszeichnung abschloss, gründete er im Jahr 2003 die Grazer Kapellknaben. Seit 2004 leitet er den Grazer Universitätschor und hat zudem das Kulturforum Friesach seit 2011 in seinen Händen. Als Kirchenmusiker in Graz Herz-Jesu ist er seit 2016 tätig. Man kann sagen, dass er eine Schlüsselfigur in der regionalen Musikszene ist!
Ein weiteres Highlight des Abends war die Ankündigung, dass Felix Mendelssohn Bartholdys „Lobgesang“ am Samstag, dem 25. Juli 2026, in der Herz-Jesu-Kirche Graz aufgeführt wird. Auch hier werden Margret Giglinger, Michiko Echigoya und Gerd Jaburek als Solisten auftreten. Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr, und die Vorfreude auf dieses Ereignis ist bereits jetzt spürbar. Die Herz-Jesu-Kirche ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, was die Anreise für viele erleichtert.
Die Musik als Brücke zu Gott
„Lobgesang“ wird als ein Werk beschrieben, das sinfonische und vokale Abschnitte zu einem geistlichen Ganzen verbindet. Die Zusammenarbeit von mehreren Ensembles und Solisten verleiht diesem Werk eine besondere Tiefe. Karten für das Konzert sind online erhältlich und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Es ist bemerkenswert, wie Musik als universelle Sprache die Menschen zusammenbringt und sie in ihrer Sehnsucht nach Spiritualität verbindet.
Die Aufführung von „Wieder der Hirsch schreit“ und die bevorstehende Darbietung des „Lobgesangs“ zeigen eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig die Kirchenmusik in unserer Region ist. Die Dankbarkeit für die Projektleitung von Matthias Unterkofler ist groß, denn ohne sein Engagement wäre diese beeindruckende musikalische Reise kaum möglich gewesen.
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