Im Herzen von Murau arbeiten engagierte Menschen, die in ihrem Beruf sowohl Herausforderungen als auch Freude finden. Doris Höfer, eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP), leitet die Operationsstation im LKH Murtal. Sie ist nicht nur für die Sicherheit der Patienten verantwortlich, sondern auch für das Wohl ihrer Kolleginnen und Kollegen. Die Dienstplanung im Krankenhaus ist ein sensibles Thema, insbesondere für Mütter von kleinen Kindern. Doris sorgt dafür, dass diese Mitarbeiterinnen die Möglichkeit haben, den Muttertag in ihren eigenen vier Wänden zu verbringen – ein kleiner Lichtblick im oft hektischen Pflegealltag.

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass im OP nicht nur medizinisches Können gefragt ist, sondern auch Teamgeist und Flexibilität. Doris arbeitet eng mit etwa 50 Kolleginnen und Kollegen zusammen, die alle eine wichtige Rolle im Operationssaal spielen. Sie bereiten Patienten vor und stellen die sterilen Bedingungen sicher, während sie sich gleichzeitig auf die Herausforderungen des Arbeitsalltags einstellen müssen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Pflegekräfte an Feiertagen wie Weihnachten und Ostern im Einsatz sind, um die Patienten zu versorgen.

Die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten

Ein spannendes Thema in der Pflegewelt ist die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA), die ab 2027 in Leoben angeboten wird. Diese Ausbildung ist nicht nur kostenfrei, sondern bietet auch finanzielle Sicherheit, da Absolventen während der Ausbildungszeit ein Gehalt erhalten. In der Schön Klinik Gruppe, die für ihre hohe Qualität in der Patientenversorgung bekannt ist, tragen OTAs maßgeblich zur Genesung und Verbesserung der Lebensqualität bei. Die enge Zusammenarbeit mit OP-Pflegekräften und anderen Berufsgruppen ist dabei unerlässlich.

Die OTA-Ausbildung dauert mindestens drei Jahre und umfasst sowohl theoretischen Unterricht als auch praktische Erfahrungen. Dabei lernen die Azubis alles, was sie für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit im OP benötigen. Die Ausbildungsstruktur sieht vor, dass sie mindestens 3.000 Stunden in verschiedenen Einsatzgebieten verbringen, darunter Operationsabteilungen und Notaufnahmen. In der Praxis wird ihnen vermittelt, wie sie bei der Instrumentierung und Patientenbetreuung agieren und auch in Krisensituationen besonnen handeln können.

Teamarbeit im Operationssaal

Im Operationssaal ist Teamarbeit das A und O. Ärzte, OP-Pflegekräfte und Anästhesieschwestern/-pfleger müssen wie ein gut eingespieltes Team funktionieren. Der Erfolg einer Operation hängt nicht nur vom Können des Operateurs ab, sondern auch von der Präzision und dem Engagement aller Beteiligten. Teamfähigkeit, Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten sind dabei unerlässlich. Die Ausbildung zum OTA berücksichtigt all diese Anforderungen, um die Absolventen optimal auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

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Die Ausbildung ist anspruchsvoll und beinhaltet sowohl theoretische als auch praktische Elemente, die eine umfassende Vorbereitung auf die verschiedenen Herausforderungen im OP-Bereich gewährleisten. Wichtige Lerninhalte sind hygienische Arbeitsweisen, der Umgang mit medizinisch-technischen Geräten und die Kommunikation im Team. Das Curriculum orientiert sich an den Richtlinien der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft und wird kontinuierlich aktualisiert, um den Anforderungen des modernen Gesundheitswesens gerecht zu werden.

Wenn man über die Zukunft der Pflegeberufe spricht, wird deutlich, dass die Entwicklungsmöglichkeiten für junge Menschen im Murtal und darüber hinaus vielversprechend sind. Die Kombination aus Verantwortung, Teamarbeit und der Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, macht den Beruf des OTA zu einer attraktiven Wahl. Informationen zu den Ausbildungsplätzen und Karrierechancen sind online verfügbar und bieten einen umfassenden Überblick über die nächsten Schritte in dieser spannenden Branche.

Für viele, die in der Pflege arbeiten, ist es mehr als nur ein Job – es ist eine Berufung, die mit viel Herzblut und Engagement gelebt wird. Anlässlich des „Tags der Pflege“ am 12. Mai wird besonders deutlich, wie wichtig die Arbeit der Pflegekräfte ist und wie sie tagtäglich zum Wohl der Patienten beitragen.